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Aktuelles |
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Salmonelleninfektionen im Sommer keine Seltenheit |
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Man sieht und schmeckt sie nicht. Dennoch sind Salmonellen fast überall da. In tropischen Ländern und mit steigenden Temperaturen auch hierzulande vermehren sich die aggressiven Bakterien explosionsartig. Bei Ansteckung droht ein plötzlich einsetzender, heftiger Durchfall, der mit Bauchschmerzen und oft auch Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen einhergeht. Das Erkrankungsrisiko lässt sich immerhin eindämmen und leichte Fälle selbst behandeln.
Schälen, kochen und braten Die Erreger lauern in verunreinigtem Trinkwasser sowie in vielen Lebensmitteln. Nach der bewährten Verhaltensregel „Peel it, cook it or forget it“ sollten rohes Obst und Gemüse zuvor geschält und dann sofort verzehrt werden. Das Erhitzen von Speisen auf über 70 Grad für mindestens 10 Minuten tötet Salmonellen sicher ab. Gleichermaßen ist beim Aufwärmen zu verfahren. Längerfristiges Warmhalten unterhalb dieser Temperaturschwelle ist problematisch. In der Mikrowelle dürfen keine zu kurzen Garzeiten gewählt werden, da das Gericht sonst im Innern nicht ausreichend erhitzt wird. Zubereitetes sollte möglichst frisch, spätestens innerhalb von zwei Stunden nach dem letzten vollständigen Durchgaren gegessen werden. Vorsicht geboten ist bei allen Rohei enthaltenden Speisen wie Eischäume, Tiramisu, Mayonnaise oder (Soft)Eis sowie rohen Fleisch- und Wurstwaren wie etwa Hackepeter oder Salami und auch bei Salaten.
Kühlung reduziert Keimzahl Ob und wie schwer eine Person erkrankt, hängt u. a. von der aufgenommenen Dosis an Bakterien ab. Die lässt sich durch tiefere Temperaturen deutlich verringern. Allerdings tötet selbst Einfrieren die Erreger nicht komplett ab. Empfindliche Lebensmittel sind möglichst gekühlt zu transportieren und dann sofort in der kältesten Zone im Kühlschrank zu lagern. Vorgekochtes muss schnell abgekühlt werden.
Hygieneregeln einhalten Oft die Hände zu waschen, ist eine wesentliche prophylaktische Maßnahme. Dies gilt nicht nur nach jedem Toilettenbesuch, sondern auch stets nach dem Kontakt mit möglicherweise kontaminierten Gegenständen wie z. B. Windeln oder Nahrungsmitteln wie besonders Geflügel und natürlich vor der Zubereitung von Mahlzeiten. Kühlschrank und Arbeitsflächen in der Küche müssen häufig gereinigt werden. Rohes sollte nicht mit verzehrfertig Gegartem in Berührung kommen. Auftauwasser von gefrorenem Geflügel oder Wild ist separat aufzufangen und sofort zu entsorgen. Küchentücher sollten kochbar sein und häufig gewechselt werden.
Austrocknung vorbeugen Trotz aller Vorsorge ist eine Erkrankung nicht immer zu verhindern. Bei Verdacht auf eine Salmonellose, die wegen der hohen Ansteckungsgefahr auch meldepflichtig ist, ist ein Arzt aufzusuchen. In den meisten Fällen hört der Durchfall, der eine normale Abwehrreaktion des Körpers ist, um Krankheitserreger oder Gifte so schnell wie möglich wieder loszuwerden, nach ein paar Tagen von allein wieder auf. Hohe Verluste an Flüssigkeit und Elektrolyten, die kleine Kinder, alte Menschen und chronisch Kranke besonders gefährden, sollten mit einer speziellen Rehydratationslösung ausgeglichen werden. Probiotika z. B. mit Sacharomyces helfen, die natürliche Darmfunktion schneller zu regenerieren. Eine Diät ist nicht zwingend. Tee, Salzgebäck, Bananen, Joghurt und fettarmes (Möhren-)Gemüse sowie Reis sind günstig.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
01.07.2010 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Cholesterin: Schleichende Gesundheitsgefahr |
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Cholesterin: Schleichender Gesundheitsgefahr beizeiten gegensteuern
Es kann zu spät sein, wenn es zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt. In hohem Maße schuld daran ist überschüssiges Cholesterin, das sich über viele Jahre bis Jahrzehnte an den Wänden der Blutgefäße von Herz und Gehirn als Ablagerungen anhäuft und diese letztlich verstopft. Ein Zuviel an Cholesterin tut nicht weh. Viele Menschen ahnen daher nicht, welche Zeitbombe in ihnen tickt. Einmal verhärtete „Verkalkungen“ sind bislang kaum wieder auflösbar. Eine frühzeitige Vorsorge oder Behandlung ist daher wichtig.
Blutspiegel gegenreguliert Den größten Teil des Cholesterins synthetisiert der Körper selbst. Denn ein gewisses Quantum ist lebensnotwendig und wird als Baustoff für Zellmembranen, Hormone, Vitamin D sowie Gallensäuren gebraucht. Weiteres Cholesterin steckt in der zugeführten Nahrung wie in tierischen Fetten, besonders in Innereien, Krusten- und Schalentieren. Abhängig von der verzehrten Menge drosselt der Körper bei Gesunden seine Eigenproduktion oder steigert diese bei Bedarf, sodass sich der Blutspiegel immer wieder wie bei einer Waage auf sein normales Niveau einpendelt.
Risiko regelmäßig checken Dieser natürliche Regelmechanismus ist allerdings oftmals gestört wie z. B. bei erblicher Veranlagung, bauchbetontem Übergewicht, ungesunder Lebensweise oder Stress. Ratsam ist, seine Werte in Abständen überprüfen zu lassen. Ein erhöhtes Gesamtcholesterin allein ist allerdings nicht aussagekräftig. Entscheidend ist das Verhältnis seiner Unterbestandteile, des „guten“ HDL- (merke: Hab Dich Lieb) und des „schlechten“ LDL-Cholesterins (LieDerLich). Die Blutentnahme sollte morgens nüchtern erfolgen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Für eine sichere Diagnose ist manchmal eine Kontrollmessung nach zwei bis sechs Wochen angebracht, da der Cholesterinspiegel schwanken kann.
Lebensgewohnheiten ändern Viel HDL-Cholesterin ist deshalb vorteilhaft, weil es schädliches, sogar noch frisch abgelagertes LDL aufnehmen und abtransportieren kann und so einer Gefäßverkalkung entgegenwirkt. Mit einer gesunden Lebensweise lässt sich der HDL-Anteil anheben. Förderlich sind eine betont lactovegetabile Ernährung mit vorzugsweise pflanzlichen Fetten wie Raps- oder Olivenöl und Seefisch, körperliche Aktivität sowie die Reduktion von Übergewicht. Positiv Einfl uss nehmen auch ballaststoffhaltige Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte und Gemüse. Sie binden im Darm Gallensäuren, zu deren Neubildung Cholesterin verbraucht wird, und erniedrigen so indirekt den Blutspiegel. Hingegen sollte der Konsum von Tabak und zuckerhaltigen Lebensmitteln möglichst eingeschränkt werden, da das Risiko dadurch wesentlich verschärft würde.
Bioaktivsubstanzen ergänzen Die optimalen Zufuhrmengen werden häufi g nicht über die tägliche Kost erreicht. Dann ist eine Nahrungsergänzung sinnvoll. Omega-3-Fettsäuren z. B. aus Fischöl verdrängen gefährliches LDL, vermindern dessen Anhaften an den Gefäßwänden und verbessern die Fließfähigkeit des Blutes. Antioxidantien wie die Vitamine A, C und E sowie Selen und Zink fangen freie Radikale ab und bremsen die körpereigene Cholesterinproduktion. B-Vitamine und Folsäure senken den Homocysteinspiegel, der als eigenständiger Risikofaktor gilt. Coenzym Q10 gleicht Nebenwirkungen der häufig zur Cholesterinsenkung eingesetzten Statine aus.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
03.06.2010 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Dicke Beine sind keine Bagatelle! |
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Es beginnt ganz harmlos. Die Beine schwellen an, werden müde und schwer, vor allem abends und bei Wärme. Die Haut spannt unangenehm. Missempfindungen wie Ameisenlaufen, Juckreiz und Schmerzen sowie Besenreiser oder später Krampfadern und Verfärbungen der Haut sind weitere, auf eine Venenschwäche hinweisende Anzeichen. Die Venen leisten Schwerstarbeit. Sie müssen das verbrauchte Blut entgegen der Schwerkraft wieder zum Herzen zurückbefördern. Dabei hilft ein Zusammenspiel aus Sog des Herzens, Wadenmuskelpumpe und wie Ventile funktionierende Venenklappen mit.
Blut „versackt“ in Beinen Ist der Rückfluss des Blutes gestört, staut es sich und drückt auf die Venenwände. Dadurch ausgelöste Beschwerden werden oft irrtümlich als kosmetisches Problem abgetan und damit unterschätzt. Jedes Venenleiden ist behandlungsbedürftig und am besten ärztlich abzuklären. Chronisch kann es zu Komplikationen wie Entzündungen, tiefer Beinvenenthrombose mit Risiko einer Lungenembolie und offenen Beingeschwüren führen. Einmal ausgeleierte Venen sind zwar nicht wieder heilbar. Ein Verschlimmern des Krankheitsprozesses lässt sich jedoch aufhalten.
Heilpflanzen stärken Venen Vor allem Rosskastanie, daneben auch Mäusedorn, Buchweizen, Steinklee und Rotes Weinlaub verbessern, im frühen Stadium innerlich angewendet, die Dichtigkeit der porösen Venenwände und verhindern damit das Austreten von Flüssigkeit in das umliegende Gewebe. Außerdem helfen sie, Wasseransammlungen auszuschwemmen, fördern die Durchblutung und damit die Versorgung der Gewebe mit Sauerstoff. Für erblich Vorbelastete sowie überwiegend stehend oder sitzend Tätige sind sie auch vorbeugend sinnvoll, wie auch bei wärmerem Wetter.
Strumpf stützt Muskelpumpe Effektiv sind darüber hinaus Kompressionsstrümpfe, um z. B. auch auf Reisen einer gefährlichen Thrombose vorzubeugen. Der feste Widerstand des Strumpfes fördert die Pumpfunktion des Muskels. Der Druck presst Wasser zurück aus dem Gewebe, beseitigt damit bestehende Ödeme und verhindert die Ausbildung neuer. Eine Anziehhilfe erleichtert insbesondere älteren Menschen das oft kraftaufwändige Anlegen der Strümpfe. Deren Kompressionswirkung lässt übrigens nach etwa sechs Monaten nach.
Bewegen oder Beine hoch Arbeitet die umgebende Muskulatur, werden die Venen zusammengedrückt und entleeren ihr Blut. Regelmäßige Venengymnastik hilft, das Venensystem zu entlasten. Bei längerem Stehen empfiehlt es sich, zwischendurch immer wieder mindestens zehn Mal mit den Füßen zwischen Zehenspitze und Fersenball auf und ab zu wippen. Ein Hochlagern der Beine in Ruhe wirkt sich ebenfalls günstig aus.
Weitere hilfreiche Tipps Kalte Dusche, Kneipp’sche Güsse oder kühlende Gele lindern akute Spannungen und Schmerzen. Beim Sitzen sollten die Beine nicht übereinander geschlagen werden, da sonst der Blutfluss behindert werden könnte. Auch Socken oder Kniestrümpfe dürfen nicht einschnüren. Ferner sind flache, bequeme Schuhe vorzuziehen. Etwaiges Übergewicht sollte reduziert und auf Rauchen, heiße Sauna sowie lange Sonnenbäder verzichtet werden.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
01.05.2010 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Alkohol: Gift, Genuss, gesundheitlicher Gewinn? |
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Gratwanderung zwischen Gift, Genuss und gesundheitlichem Gewinn Nicht nur in der närrischen Zeit munden Bier, Wein und Schnaps. Alkoholisches regt schließlich an und hebt die Stimmung. Bei ein paar Gläschen mehr heben Jecken gern mit „Prost, Prost, Prösterchen, im Schnaps ist Medizin“ auf den medizinischen Nutzen von Alkohol an. Damit liegen sie zwar gar nicht so ganz verkehrt. Dagegen stehen jedoch unbestritten die gravierenden Risiken wie Rausch, irreparable Zellschäden und hohes Abhängigkeitspotenzial. Wie viel zuträglich ist, ist individuell ganz unterschiedlich. Komplett auf Alkohol verzichten sollten jedenfalls Alkoholkranke oder Sucht gefährdete sowie Schwangere. Sonst kommt es wie fast immer auf das richtige Maß an.
Natürlich in Lebensmitteln Eigentlich nimmt jeder ein bisschen Weingeist zu sich, auch wenn den meisten Menschen das gar nicht bewusst ist. Neben den bekannten Getränken versteckt sich Alkohol nämlich auch in manchen Nahrungsmitteln. So befinden sich in einem Glas Apfelsaft etwa ein Gramm Alkohol und in einem Becher Kefir sogar fünf Gramm. Auch in Bananen, Roggenbrot und Malzbier ist ein wenig enthalten. Solche Mengen bleiben allerdings unbemerkt und ohne Folgen. Unser Körper baut den durch Gärung entstehenden Naturstoff gleich kontinuierlich wieder ab, sodass er nach kurzer Zeit wieder verschwunden ist.
Technologische Funktion Nach wie vor wird Alkohol für die Herstellung insbesondere von pflanzlicher Medizin benötigt. Die Wirkstoffe sind meist nicht in Wasser löslich. Aus diesem Grund enthalten flüssige Zubereitungen wie Tinkturen fast immer Alkohol. Da damit gleichzeitig einem mikrobiellen Verderb vorgebeugt wird, kann auf sonst erforderliche Konservierungsmittel verzichtet werden. In festen Darreichungsformen wie Kapseln oder Tabletten steckt dagegen lediglich der nach Verdampfen zurückgebliebene Extrakt.
Minidosen präventiv? Strenge Abstinenzler haben möglicherweise eine geringere Lebenserwartung und ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie u. a. die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging-Medizin e. V. aufgrund von Untersuchungen berichtet. Inwieweit dies tatsäch lich zutrifft und welche Dosis sich gesundheitsfördernd auswirken könnte, wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Fest stehen dürfte, dass ein positiver Effekt nur bei einer sehr regelmäßigen und gleichzeitig äußerst mäßigen Zufuhr zu erwarten ist, was maximal 100 bis 150 ml Wein oder 300 bis 500 ml Bier entspricht. Ob dabei Wein und besonders der Rotwein besser wirkt als andere Alkoholika, scheint noch unklar.
Wechselwirkung mit Arzneien Besondere Vorsicht geboten ist mit Alkohol bei der Einnahme von Medikamenten, da sie sich häufig gegenseitig beeinfl ussen. Die Arzneiwirkung kann ausgeprägter, aber auch schwächer ausfallen als erwünscht. Vielfach verstärken sich auch die Nebenwirkungen. Schon geringe Mengen an Alkohol dämpfen u. U. das Reaktionsvermögen dermaßen, dass Fahrtüchtigkeit und Bedienung von Maschinen nicht mehr gewährleistet sind, wie etwa bei zahlreichen Grippe- und Hustenmitteln sowie starken Schmerztherapeutika. Medikamente können wiederum die Verweildauer von Alkohol im Körper verlängern. Aufschluss über mögliche Unverträglichkeiten in Verbindung mit Alkohol gibt der jeweilige Beipackzettel. Im Zweifel ist sicherheitshalber auf Alkohol zu verzichten.
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07.02.2010 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Grippeviren Paroli bieten |
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Neue Grippeviren: Potenzieller Bedrohung Paroli bieten Sie sind winzig und mit bloßem Auge unsichtbar. Via Tröpfchen aus Atemwegssekreten wechseln sie mangels eigenem Stoffwechsel von einem Wirt zum nächsten. Ein leichtes Spiel haben Grippeviren überall dort, wo sich viele Menschen begegnen wie z. B. in Verkehrsmitteln, Schulen, Kaufhäusern oder Arbeitsstätten. Leistet das Opfer nicht genügend Widerstand, lösen sie vielfach eine u. U. bedrohliche Infektionserkrankung aus. Folgende Komplikationen wie akute Herz- und Kreislaufschwäche, Herzmuskelentzündung sowie zusätzliche bakterielle Infektionen wie Lungenentzündung können schlimmstenfalls innerhalb weniger Tage zum Tod führen. Plötzliches hohes Fieber und starke Kopfschmerzen sind mögliche Anzeichen einer Influenza. Bei Verdacht sollte die genaue Diagnose umgehend durch einen Arzt abgeklärt werden.
Neuartiges Virus alarmiert Neben den bekannten, primär im Winterhalbjahr zirkulierenden Grippetypen breitet sich gegenwärtig das „Schweinegrippe“-Virus weltweit rasch aus. Tückisch ist, dass sich zunächst relativ harmlose Viren jederzeit, leider nicht vorhersehbar wann, in hochgefährliche verwandeln können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt die Gefahr dafür hoch ein. Dazu ist unser Immunsystem gegen diese andersartige „Neue Grippe“ im Unterschied zur herkömmlichen noch nicht gerüstet. Denn Abwehrstoffe entwickeln sich erst mit dem Kennenlernen eines Erregers.
Impfen aktiviert Abwehr Einen adäquaten Anstoß und damit vorsorglichen Schutz bewirken spezifische Impfungen. Dabei wird ein Kontakt mit dem jeweiligen Erreger vorgetäuscht, ohne jedoch die Krankheit auszulösen. Impfungen gegen saisonale und „neue“ Grippeerreger werden z.B. empfohlen für besonders Gefährdete wie Säuglinge, Schwangere, ältere und durch Vorerkrankungen geschwächte Menschen sowie medizinisches Personal.
Finger weg vom Web Virushemmende Arzneistoffe können bei sofortiger Therapie den Krankheitsverlauf abschwächen. Die Angst der Bevölkerung ausnutzend, bieten dubiose, meist ausländische Händler solche Präparate im Internet frei an, obwohl diese eigentlich eine ärztliche Verschreibung erfordern. Vor einer Eigenbehandlung muss dringend gewarnt werden. Eine vorbeugende Einnahme ist nutzlos und fördert die Resistenzbildung, d. h. im Ernstfall könnte die Wirkung ausbleiben und dem Virus verhelfen, sich weiter zu verbreiten. Oftmals ist auch der deklarierte Wirkstoff gar nicht enthalten, wie chemische Analysen aufgedeckt haben.
Hygiene reduziert Risiko Mit einfachen Hygieneregeln kann dagegen Jedermann sein Ansteckungsrisiko verringern: Die Hände geben meiden, auch nicht damit Augen, Nase oder Mund berühren sowie die Hände regelmäßig gründlich waschen bzw. unterwegs ersatzweise ein Desinfektionsmittel einreiben. Eine Atemschutzmaske ist vor allem für Erkrankte angebracht, um beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßene Erreger vor der Umgebung abzuhalten.
Immunfi tness mobilisieren Ein starkes Abwehrsystem bietet wie ein Schutzschild Eindringlingen allgemein Paroli. Förderlich sind viel Bewegung an der frischen Luft, Saunagänge, genügend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
10.11.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Stabile Knochen |
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Schlüssel für ein stabiles Skelett Lange merkt man nichts. Plötzlich verursacht ein leichter Sturz einen Bruch. Oft gibt erst dieser den entscheidenden Hinweis auf einen schon länger bestehenden Knochenschwund. Der entwickelt sich schleichend und zunächst ohne Anzeichen. Beschwerden wie diffuse, besonders am Rücken auftretende Knochenschmerzen, Brüche unter minimalen Belastungen und Wirbelkörpereinbrüche häufen sich erst im fortgeschrittenen Stadium.
Grundstock baldigst anlegen Ihre maximale Masse erreichen die Knochen gegen Ende des zweiten Lebensjahrzehnts. Auf diesem Niveau hält sie sich etwa zehn Jahre und nimmt dann langsam, aber stetig wieder ab. Allein zunehmendes Alter macht eine Osteoporose immer wahrscheinlicher. Weitere Risikofaktoren wie Hormonmangel oder die längerfristige Einnahme bestimmter Medikamente können diesen Prozess noch beschleunigen. Einmal eingetretene Schädigungen sind nur begrenzt reparabel. Deshalb empfiehlt es sich, möglichst schon von Kindheit an den Aufbau der Knochen zu stimulieren und deren Abbau zu bremsen.
Kalzium festigt Knochen Als wichtigster Baustoff wird Kalzium in die Knochen eingelagert. Wer seinen Bedarf nicht mit Milch oder daraus hergestellten Produkten und kalziumreichem Gemüse wie Brokkoli decken kann, sollte die Lücke mit einem ergänzendem Mittel schließen. Viele kleine Portionen kann der Körper besser verwerten, weshalb diese am besten über den Tag zu verteilen sind. Günstig ist eine Zufuhr kurz vor dem Schlafengehen, um dem gesteigerten Knochenabbau in der Nacht entgegenzuwirken.
Vitamin D als „Türöffner“ Kalzium allein kann eine Osteoporose nicht verhindern oder bessern. Dessen Aufnahme und Einbau in die Knochen wird erst mit Vitamin D ermöglicht. Die in Nahrungsmitteln wie fettem Fisch, Butter, Eigelb, Leber und Pilzen enthaltenen Mengen liefern indes nicht genug. Auch der mithilfe direkten Sonnenlichts vom Körper in der Haut selbst synthetisierte Teil reicht selten aus. Viele Menschen halten sich zu wenig im Freien auf. Mit zunehmendem Alter erlahmt außerdem die Eigenproduktion an Vitamin D. Frühzeitig substituiert werden sollten neben Vitamin D ggf. auch noch weitere Vitamine wie z. B. K, C und B-Komplex sowie verschiedene Mineralstoffe, die allesamt die Festigkeit und Elastizität der Knochen fördern.
Knochenräuber beschränken Fleisch, Wurst, Schmelzkäse, Fast Food und Hefebackwaren können auf Grund ihres hohen Phosphatgehalts Kalzium aus den Knochen freisetzen und damit eine Osteoporose begünstigen. Die viel in Rhabarber, Spinat und Roter Bete vorkommende Oxalsäure sowie auch schwarzer Tee, Kakao oder Schokolade binden Kalzium und behindern dadurch seine Aufnahme. Auch der übermäßige Genuss von Cola, Alkohol und Rauchen kann langfristig den Knochen schaden.
Bewegung regt Neubildung an Körperliche Betätigung stärkt nicht nur Muskeln, Koordination und Gleichgewichtssinn und trägt damit zur Sturzprophylaxe bei. Die mechanischen Kräfte übertragen sich auch auf die Knochen, die dadurch zum Aufbau neuer Masse und verbesserter Struktur angeregt werden. Krafttraining sowie Übungen mit Hanteln erzielen den besten Effekt. Aber auch Ballsport, Joggen und (Berg)Wandern sind dafür geeignet.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
02.10.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Gesund beginnt im Mund ... |
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Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch
Ein gesunder Mund und guter Biss sind nicht nur wichtig, um Nahrung aufzunehmen und zu zerkleinern. Störungen im Mund stehen sehr häufig in engem wechselseitigen Zusammenhang zum gesamten Körper. Bei einer Parodontitis, einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparats, etwa befallen in die Blutbahn gelangte Bakterien u. U. auch andere Organe und begünstigen die Entwicklung ernster Leiden. Andererseits können Allgemeinerkrankungen wie z. B. Diabetes auch eine Parodontitis verstärken. Oftmals führt erst so ein Warnsignal auf dessen Spur. Prophylaxe und Behandlung wirken sich wiederum jeweils positiv aus.
Biotop Mundhöhle Im Mund siedeln natürlicherweise unzählige harmlose Keime. Sie halten krank machende in Schach, mit denen sich viele Menschen z. B. beim Küssen anstecken. Wenn das biologische Gleichgewicht gestört ist, entstehen Karies und Parodontitis.
Putzen hat Nutzen Eine regelmäßige, gründliche Mundhygiene hält die Zahl an schädlichen Bakterien gering. Die größte Menge sitzt im Zahnbelag. Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen sind unumgängliche Gerätschaften, um diese sog. Plaque rundum zu entfernen. Ratsam ist auch, den Belag auf der Zunge abzuschaben.
Fluoride härten Zahnschmelz Zahnpasta sollte auf jeden Fall Fluorid enthalten, für Kinder in altersangepasster Dosierung. Denn Fluorid erhöht die Widerstandskraft der Zähne gegen Karies, am besten wenn es über Nacht einwirken kann. Fachgesellschaften befürworten zu diesem Zweck auch fluoridiertes Speisesalz.
Süßes geballt essen Zucker verwandelt sich im Beisein von Bakterien zu Säure, die dann den Zahnschmelz löchert und somit die Entstehung von Karies fördert. Da mit jedem Mal erneut Säure im Mund gebildet wird, ist es vorteilhafter, Naschereien möglichst auf einmal zu verzehren, statt in vielen Einzelmengen über den Tag verteilt. Banane klebt noch lange an den Zähnen und setzt dabei Zucker frei, weshalb als Zwischenmahlzeit anderes Obst vorzuziehen ist.
Spucke schützt Zähne Speichel spült neben Essensresten auch Bakterien weg. Außerdem verdünnt er den Zahnschmelz angreifende Zucker bzw. Säure. Er enthält zudem Wirkstoffe, die die Wundheilung beschleunigen, sowie Mineralien, die in der Zahnoberfläche entstandene Löcher ausflicken. Menschen mit trockenem Mund haben daher ein erhöhtes Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen. Auch Zahnbelag und Mundgeruch sind häufige Folgen. Als Ursache kommen dafür in Frage z. B. eine Begleiterscheinung von Medikamenten oder auch eine Grunderkrankung wie Diabetes. Der Speichelfluss lässt sich mit zuckerfreien Kaugummis stimulieren bzw. mit künstlichem Speichel ersetzen.
Regelmäßig zum Zahnarzt Mindestens zweimal pro Jahr empfiehlt es sich, die Mundgesundheit kontrollieren zu lassen. Eine wichtige prophylaktische Maßnahme ist auch die professionelle Zahnreinigung. Darüber hinaus sollten häufige Entzündungen oder Blutungen des Zahnfleisches, die Vorstufen einer Parodontitis sein können, einen Besuch beim Zahnarzt veranlassen.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
25.08.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Apothekenanteil weiter rückläufig |
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Der Apothekenanteil an den Ausgaben der Krankenkassen ist weiter rückläufig.
Der Apothekenanteil an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen ist in 2008 weiter auf nur noch 2,6 % gesunken. Damit ist der Wertschöpfungsanteil der Apotheken einer der kleinsten Posten der GKV-Ausgaben.
Bezogen auf die reinen Arzneimittelausgaben der Krankenkassen liegt der Anteil
- der Apotheken bei 15.5 %
- der Pharmaindustrie bei 64,5 %
- des Großhandels bei 4 %
- des Staates bei 16 %.
Damit kassiert der Staat über die Mehrwertsteuer mehr als alle Apotheken in Deutschland für ihre schnelle und sorgfältige Leistung erhalten.
14.07.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Körpereigene „Klimaanlage“ auf Hochtouren |
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Es ist ein an sich völlig normaler Vorgang. Über den Tag verteilt gibt ein gesunder Erwachsener unmerklich etwa einen halben Liter Flüssigkeit nach außen ab. Die dabei entstehende Verdunstungskälte regelt die Körpertemperatur auf etwa 37 Grad. Das Kühlsystem springt spürbar an bei Überhitzung wie bei wärmerem Wetter, körperlicher Anstrengung, Fieber oder auch beim Saunieren. Dann kann die abgesonderte Menge schnell auf fünf und bei feuchtwarmem Klima sogar auf über zehn Liter steigen. Die Intensität der Reaktion variiert individuell und kann lokal begrenzt sein wie etwa auf Fußsohlen, Achseln oder Hände, aber auch am ganzen Körper auftreten.
Begünstigende Faktoren Wie für die Haut allgemein spiegelt die Aktivität der Schweißdrüsen die innere Verfassung wider. So können Stress, Angst, Schmerzen, Ärger oder Wut ebenfalls deren Produktion forcieren. Bei manchem öffnen sich die Poren beim Genuss von scharfen Gewürzen, größeren Mengen von Alkoholika, Kaffee oder Zigaretten. Die Problematik häuft sich in hormonellen Umbruchphasen wie in Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahren. Betroffen sind oft auch stark übergewichtige Personen.
Arztbesuch nicht scheuen Ist die Ursache nicht klar auszumachen oder sind die Beschwerden sehr belastend, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Denn es könnte auch eine behandlungsbedürftige Erkrankung dahinter stecken wie z. B. eine Schilddrüsenüberfunktion, bei Diabetikern eine Unterzuckerung oder eine Nebenwirkung von Medikamenten.
Ausscheidung reduzieren Bekannte Auslöser sollten soweit wie möglich gemieden werden. Vegetativ bedingte Schweißausbrüche lassen sich langfristig mit Hilfe von Entspannungsübungen mildern. Gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren ist Traubensilberkerze ein probates Mittel. In vielen Fällen findet sich keine Möglichkeit, ursächlich zu behandeln. Salbei lässt bei regelmäßiger Einnahme die Poren sich sanft zusammenziehen und schwächt dadurch die Transpiration leicht ab. Auf demselben Prinzip basieren gerbstoffhaltige Bäder. Präparate bzw. Deodorants mit Aluminiumchlorid verstopfen einen Teil der Schweißdrüsenausgänge wie ein Pfropf. Am effektivsten wirken diese Mittel, wenn sie präventiv aufgetragen werden, und nicht erst, wenn die Schweißproduktion bereits in vollem Gange ist. Es empfiehlt sich, solche Produkte über Nacht einwirken und damit in die Drüsenkanäle eindringen zu lassen.
Üble Düfte eindämmen Aluminiumsalze vermögen darüber hinaus Keime abzutöten und durch chemische Bindung auch Körpergerüche zu neutralisieren. Frischer Schweiß ist an sich geruchlos. Käsig-säuerlich riechende Verbindungen entstehen jedoch, sobald auf der Haut siedelnde Mikroorganismen, die in „Feuchtbiotopen“ ideale Bedingungen finden, den Schweiß zersetzen. Duftstoffe in Form von Parfümölen können unangenehme Ausdünstungen lediglich überdecken. Lockere, atmungsaktive Kleidung und Schuhe bzw. Sandalen verhindern, dass sich feuchter Dampf niederschlägt und anstaut. Auch die richtige Körper- und Fußpflege trägt dazu bei, die Problematik zu verbessern. Bei sehr starkem Schwitzen müssen verloren gegangene Flüssigkeit und Mineralstoffe ersetzt werden.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
02.07.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Gesundheit von Kindern |
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Von klein auf in besten Händen
Familien mit Kindern profitieren besonders vom wohnortnahen Apothekennotdienst:
Im Jahr 2008 stellten Kinderärzte mehr als 300.000 Rezepte mit einem „noctu“ – Vermerk (d. h. nachts ) aus. Diese Rezepte werden in der Regel während des Apothekennotdienstes eingelöst.
02.06.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Impfen behütet Kinder vor schweren Krankheiten |
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Eltern sind manchmal verunsichert, ob sie ihre Kinder impfen lassen sollen. Viele gefährliche Infektionskrankheiten scheinen verschwunden zu sein. Für einige Erkrankungen trifft das auch (fast) zu. Dieser Erfolg ist allerdings primär dem konsequenten Impfen zu verdanken. Insofern täuscht die Sicherheit.
Gefahr nicht gebannt Wird der Impfschutz vernachlässigt, schnellt die Zahl der Erkrankungen durchaus wieder in die Höhe, wie z. B. die Masernausbrüche in letzter Zeit eindrucksvoll zeigen. Auch die Kinderlähmung ist in einigen Entwicklungsländern wieder auf dem Vormarsch. Kinderkrankheiten dürfen nicht verharmlost werden. Bleibende Schäden sind möglich und mitunter leider auch der Tod. Virale Erreger sind bislang nicht ursächlich mit Medikamenten zu bekämpfen. Und die gegen bakterielle Infektionen verfügbaren Antibiotika greifen nicht immer.
Abwehr gezielt aktivieren Das Immunsystem arbeitet wie die Polizei. Ein Bataillon ist sogar schon mit der Geburt „einsatzbereit“. Andere Truppen benötigen zunächst ein „Kennenlernen“ der Krankheitserreger, um danach innerhalb weniger Tage spezifische „Waffen“ zu schmieden. Ist die körpereigene Polizei erst einmal damit ausstaffiert, bricht die betreffende Krankheit nicht mehr aus bzw. verläuft deutlich milder. Für die Effektivität des künftigen Schutzes spielt es keine Rolle, ob der Anstoß durch den gefährlichen „echten“ Erreger ausgelöst oder wie bei der Impfung mittels abgetöteter bzw. stark abgeschwächter Keime nur nachgeahmt wurde. Ein Impfstoff wirkt naturgemäß nur gegen die tatsächlich darin enthaltenen Keime, nicht gegen ähnliche Typen. So schützt z. B. ein Meningokokken-C-Impfstoff gegen Typ C, jedoch nicht gegen A oder B.
Impfexperten raten Impfungen sind besonders dann angebracht, wenn das Durchleben der Erkrankung bedrohlich sein kann. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt, welche Impfungen jeweils zu befürworten sind und wann diese verabreicht werden sollten. Wichtig für alle Babys sind die sog. Standard-Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung und Keuchhusten sowie Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Hepatitis B und Pneumokokken. Gestartet wird damit ab dem 2. vollendeten Lebensmonat. Die Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln sowie Windpocken folgen ab 11 und die gegen Meningokokken Typ C ab 12 Monaten. Mädchen ab 12 Jahren ist die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) angeraten. Kombi-Impfstoffe sind zu bevorzugen, da so die Anzahl der Piks und die sonst jeweils nötigen Beistoffe vermindert werden. In besonderen Fällen können weitere Impfungen angezeigt sein wie z. B. gegen Grippe bei Kindern, für die auf Grund einer chronischen Erkrankung ein erhöhtes Erkrankungs- oder Komplikationsrisiko besteht, oder in bestimmten (Reise)Regionen gegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) oder Hepatitis A.
Übungen halten auf Zack Mit Erlangen des Grundschutzes bleiben die Merkmale der Bösewichte wie bei einem Steckbrief gespeichert. Mit der Zeit kann das Gedächtnis jedoch nachlassen, daher müssen die Abwehrzellen bei den meisten Impfungen regelmäßig mit einer neuen Dosis „erinnert“ werden. So ist die Abwehr im Falle einer erneuten Erregerattacke stets sofort einsatzbereit.
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24.05.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Es geht uns gut hier - die USA als Vorbild? |
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Insektenangriffe und deren Folgen ausstechen |
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Mücken und Zecken landen auf unserer Haut, um ihren Hunger mit Blut zu stillen. In Panik geratene Bienen oder Wespen wehren sich so gegen eine vermeintliche Bedrohung. Sie stechen zu. Die dadurch ausgelöste Reaktion bleibt meist auf die Zone um die Einstichstelle begrenzt und ist dann zwar unangenehm, vergleichsweise aber harmlos. Gefährlich werden kann es dagegen, wenn bei der Attacke z. B. Bakterien oder Viren übertragen werden oder die gestochene Person allergisch reagiert.
Ersthilfe begrenzt Schaden Stachel bzw. Zecke sind möglichst vorsichtig zu entfernen. Je schneller, desto besser, weil dann weniger Gift oder Krankheitserreger in die Wunde gelangen. Anschließendes Desinfizieren verringert mögliche Folgeinfektionen. Kühlen mit einem Cold-Pack oder nassem Waschlappen mindert Schwellung und Juckreiz. Bei Bienen- und Wespenstichen in Mund, Rachenraum oder an den Lippen sollten Eiswürfel gelutscht werden.
Juckende Quaddeln lindern Kratzen hilft nur für einen Moment. Juckreiz und Schwellung werden dadurch letztlich noch angefacht. Hier helfen z. B. Umschläge mit essigsaurer Tonerde. Antihistaminikahaltige Gele kühlen und bremsen die lokale allergische Reaktion. Die entzündliche Schwellung lässt sich darüber hinaus mit Kortison abmildern. Gegen starken Juckreiz und Schmerzen nach Bienen-, Wespen- oder Hornissenstichen kann auch ein Lokalanästhetikum erforderlich sein. Wurde die Einstichstelle aufgekratzt, sollte der Impfschutz gegen Tetanus überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden.
SOS bei Allgemeinreaktion Wie stark ein Stich beeinträchtigt, hängt neben Insektenspezies und Menge des Gifts von der Einstichstelle ab. Eine im Rachenbereich entstehende Schwellung kann zum Ersticken führen, weshalb in so einem Fall unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden muss. Für Personen mit Insektengiftallergie besteht generell akute Lebensgefahr. Eine übermäßige Hautreaktion weitet sich rasch auf den ganzen Körper aus. Es kommt zu Atemnot und schlimmstenfalls zu einem tödlichen Kreislaufschock. Betroffene sollten im Sommer stets ein ärztlich verordnetes Notfall-Set bei sich tragen. Zur weiteren Therapie ist ein (Not)arzt zu verständigen.
Parasitäre Infektionen Während des Blutsaugens können Erreger überwechseln, die u. U. schwere Erkrankungen auslösen. In unseren Breiten sind Zecken die häufi gsten Übeltäter, indem sie Borreliose und Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Vor FSME bewahrt eine vorsorgliche Impfung, die allen empfohlen ist, die sich in Risikogebieten aufhalten. In tropischen Gebieten lauern mit Malaria verseuchte Mücken. Bei Reisen ist eine eventuelle medikamentöse Prophylaxe zu bedenken.
Insekten verduften lassen Am besten ist es, den Landeanflug von vornherein zu verhindern. Repellentien verdampfen langsam auf der Haut. Die umhüllende Duftwolke maskiert den Körpergeruch des potenziellen Opfers, sodass die kleinen Vampire es nicht orten können. Die abwehrenden Mittel müssen allerdings wiederholt flächendeckend aufgetragen werden, vor allem nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen. Wird auch ein Sonnenschutzmittel benötigt, ist dieses 15 bis 30 Minuten vorher anzuwenden.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
28.04.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Die skandalösen Aussagen des ergrauten Professors |
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In der Sendung „ZDF-Reporter“ vom 23.4.2009 hat ein emeritierter Professor Frölich nachweislich falsche Behauptungen zu Arzneimittelwechselwirkungen aufgestellt und damit unverantwortlich Hunderte von Patienten verunsichert und den Apothekern Unwissen vorgeworfen.
Der Professor behauptet, dass das Blutdruck- und Herzmittel METOPROLOL und das Magenmittel RANITIDIN gefährliche Wechselwirkungen haben, die bis zur Ohnmacht führen könnten.
Hier irrt der Herr Professor gewaltig: Es gibt keinerlei Hinweise auf eine solche Wechselwirkung. Er hat nämlich leichtfertig oder aus Dummheit den Wirkstoff RANITIDIN mit dem Wirkstoff CIMETIDIN verwechselt. Für RANITIDIN ist seit vielen Jahren die Unbedenklichkeit in der Kombination mit METOPROLOL bewiesen und in der seriösen weltweiten Fachliteratur unstrittig.
Also haben die Apotheker die Patienten korrekt und sorgfältig beraten, kein Patient braucht sich Sorgen zu machen.
Sorgen machen muss man sich doch wohl eher, weil der Herr Professor eine Datenbank über Neben- und Wechselwirkungen verkauft... Hoffentlich fällt da niemand drauf rein. Die Apotheker sicher nicht.
Pikant ist auch, dass der NDR im November 2008 nach Rücksprache mit den kompetenten Apothekern bei der Apothekerkammer Niedersachsen diesen Fernsehbeitrag nicht gesendet hat. Man hatte die Fehler des Professors bemerkt. Warum das ZDF nun im April 2009 diesen Beitrag sendet, lässt sich nur als eine perverse und unsachliche Stimmungsmache erklären, die gegen die Grundregeln eines seriösen Journalismus verstößt.
Denn wissentlich Falschmeldungen zu verbreiten, ist unanständig.
26.04.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Intime Pilze sicher identifizieren und behandeln |
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Juckreiz, Brennen, Rötung, Ausfluss: Derartige Beschwerden im Bereich der Scheide macht etwa Dreiviertel aller Frauen mindestens einmal in ihrem Leben durch. Nur spricht man nicht gern darüber. Dabei besteht eigentlich kein Grund zur Scham. Häufigste Ursache ist eine ungefährliche Infektion mit dem Hefepilz Candida albicans, die nichts mit einer Geschlechtskrankheit zu tun hat.
Immunologisches Schutzschild Fast jede zweite Frau trägt Pilze im Verdauungstrakt, von wo auch überwiegend eine Besiedelung von Scheide und äußeren Genitalien ausgeht. Doch spürt „frau“ meistens nichts davon. Zu Problemen kommt es erst dann, wenn die ungebetenen Siedler Überhand nehmen. Verschiedene Arten von Milchsäurebakterien halten solche Untermieter normalerweise in Schach, indem sie für eine saure Vaginalflora sorgen. Sie behindert die Vermehrung des Pilzes.
Begünstigende Faktoren Dieser natürliche Abwehrmechanismus versagt, wenn das Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht gerät. Häufige Ursache sind z. B. hormonelle Veränderungen in Schwangerschaft und Wechseljahren, ein geschwächtes Immunsystem, Stress oder eine übertriebene Intimhygiene. Außerdem können Behandlungen mit Antibiotika, Chemotherapeutika bei einer Krebstherapie oder eine längerfristige Kortisoneinnahme Ursachen sein. Diabetiker neigen zu Pilzinfektionen, vor allem wenn ihr Zuckerspiegel nicht gut eingestellt ist.
Richtige Diagnose Die Symptome lassen zwar meist eine Candida-Pilzinfektion vermuten, doch sollten andere mögliche Erreger wie Bakterien, Viren oder Parasiten sicher ausgeschlossen werden. Auch kann eine Grunderkrankung dahinterstecken, die oftmals erst dadurch aufgedeckt wird und ursächlich behandelt werden muss, wie z. B. Diabetes oder Immunschwäche. Bei Unklarheit sollte immer ein Arzt konsultiert werden. Dies gilt auch, wenn die Beschwerden erstmalig auftreten, trotz Behandlung anhalten oder häufig wiederkehren.
Sichere Behandlung Stehen Candida-albicans-Pilze als Ursache der Beschwerden fest, muss deren Vermehrung mit einem Antipilzmittel gestoppt werden. Vaginalzäpfchen und Creme z. B. mit dem Wirkstoff Clotrimazol wirken sehr zuverlässig und sind für eine Selbstbehandlung rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Ein ebenfalls infizierter Partner sollte sich mit der Salbe mitbehandeln. Durch einen „Ping-Pong-Effekt“ könnte sich die Partnerin sonst erneut anstecken.
(Re)infektion vorbeugen Nach dem Stuhlgang sollte sich jede Frau von vorn nach hinten abwischen, um eine Schmierinfektion vom Darm in die Scheide zu vermeiden. Zur Reinigung des Intimbereichs sind ph-neutrale oder leicht saure, milde, parfümfreie Seifen oder spezielle Waschlotionen empfehlenswert. Auf Vaginalduschen und Intimsprays sowie auf lange, die Haut auslaugende heiße Bäder ist zu verzichten.
Damit gechlortes Wasser die Haut nicht aufweicht und reizt, zieht „frau“ nasse Badekleidung am besten unmittelbar nach dem Baden aus. Die Unterwäsche sollte atmungsaktiv sein und wie Handtücher sowie Waschlappen entweder bei mindestens 60 Grad Celsius oder bei niedrigeren Temperaturen mit speziellem Antipilzzusatz gewaschen werden. Bei einer akuten Infektion ist zudem ein täglicher Wechsel ratsam.
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20.03.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Bakterien mit Bedacht bekämpfen |
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Der Mensch wird krank, wenn sich gefährliche Bakterien im Körper ausbreiten. Wird das Immunsystem nicht allein damit fertig, benötigt es Unterstützung. Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien oder töten sie sogar ab. Da es viele verschiedene Arten gibt, sind sie auch nicht alle mit dem gleichen Mittel zu packen. Dazu kommt, dass die Biester als Überlebensstrategie Abwehrmechanismen entwickeln, d. h. gegen ein Antibiotikum resistent werden können. Je nach Erregertyp ist das Antibiotikum insofern aus der passenden Substanzklasse auszuwählen. Auch kommt es auf die richtige Anwendung an, damit diese Waffe scharf bleibt.
Ärztliche Anweisung einhalten Ein Antibiotikum sollte ausreichend hoch dosiert sein, um die Verursacher möglichst schnell zu beseitigen. Auch darf die angeordnete Therapiedauer nicht unterbrochen oder eigenmächtig verkürzt werden. Sonst könnte die Infektion wie ein nicht vollständig gelöschter Brand wieder aufflackern. Haben Bakterien die erste Antibiotika-Attacke überlebt, lernen sie sich zu widersetzen, sodass der eingesetzte Arzneistoff bei einer erneuten Behandlung wirkungslos wäre.
Zur Einnahme viel trinken Manches Antibiotikum reizt Speiseröhre und Magen. Deshalb sollte es mit etwa 200 ml Flüssigkeit heruntergespült werden. Dazu eignet sich am besten Leitungswasser. Bei Kaffee, Tee und Cola könnte sich der anregende Effekt des Koffeins verstärken. Alkohol beeinflusst oftmals die Wirkkraft des Antibiotikums. Dazu vermindern einige Antibiotika das Reaktionsvermögen, was alkoholische Getränke verschärfen würden. Ungünstig ist ebenfalls Mineralwasser. Ein hoher Kalziumgehalt hemmt die Aufnahme einer Reihe von Antibiotika und verringert damit deren Wirksamkeit.
Abstand zur Nahrungsaufnahme Ein analoges Problem besteht bei Milch und daraus hergestellten Produkten. Sie dürfen frühestens zwei Stunden nach Einnahme des Antibiotikums verzehrt werden. Auch voluminöse Speisen können die Resorption von Antibiotika vermindern. Nüchtern eingenommen werden vielfach höhere Blutspiegel erreicht. Die spezielle Einnahmeempfehlung findet sich in der jeweiligen Packungsbeilage.
Wechselwirkung mit anderen Medikamenten Auch andere Arzneimittel und Antibiotika beeinflussen sich u. U. gegenseitig in ihren Wirkungen, wobei diese dadurch verstärkt, aber auch abgeschwächt sein können. Inwieweit manche Antibiotika die Sicherheit der Antibabypille beeinträchtigen, ist noch nicht klar belegt. Deshalb ist es ratsam, während der antibiotischen Therapie sowie bis zu etwa sieben Tagen danach zusätzlich mit nicht hormonellen Methoden zu verhüten, zumindest wenn auf eine mögliche Wechselwirkung hingewiesen wird oder gleichzeitig Durchfall auftritt.
Durchfall vorbeugen Als häufigste Nebenwirkung machen Antibiotika leider auch einen Großteil nützlicher Bakterien platt. Mehr als 500 verschiedene Arten besiedeln natürlicherweise den Darm, die dort wie Polizisten potenzielle Krankheitserreger verdrängen. Ist ihr Gleichgewicht gestört, verlieren sie ihre schützende Funktion, was sich z. B. an Durchfall äußert. Dieses Risiko lässt sich mit vorsorglicher Einnahme von probiotischen Mikroorganismen minimieren bzw. die Dauer verkürzen.
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06.02.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Gute Vorsätze und individuelle Gesundheitsvorsorge |
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„Du bist jung und das Leben ist lang, und es gibt genug Zeit totzuschlagen. Und eines Tages stellst du fest, dass zehn Jahre an dir vorbeigezogen sind. Niemand hat dir gesagt, wann du loslaufen sollst; du hast den Startschuss verpasst. Und du rennst und rennst, um die Sonne einzuholen, aber sie sinkt.“ Dieser Auszug aus dem Lied „Time“ von Pink Floyd soll Sie motivieren, Ihre vermutlich vorgenommenen Neujahrsvorsätze aktiv anzugehen. Die Ziele sollten dabei nicht zu hoch gesteckt werden. Viele kleine Schritte führen eher zum Erfolg.
Jeder is(s)t anders Die Basis unserer Gesundheit ist uns in die Wiege gelegt, sie ist mit den Genen festgelegt. So mannigfaltig diese bei jedem Menschen sind, so verschieden sind dazu noch die jeweiligen Lebensweisen und äußeren Einflüsse. Wir sind einzigartig, daher benötigt auch jeder Mensch sein individuelles Gesundheitskonzept.
Je früher, umso besser Der eigentliche Beginn einer Alterskrankheit liegt meist schon Jahrzehnte zurück, bevor sich Beschwerden bemerkbar machen. Die meisten Menschen werden erst aktiv, wenn sie gesundheitliche Folgen ihres Fehlverhaltens zu spüren bekommen. Aber auch dann lässt sich immerhin noch ein Fortschreiten verzögern und Lebensqualität länger erhalten. Die Weichen können dafür allerdings nicht früh genug gestellt werden.
Gesundheitsbewusstsein vorleben Ist ein Kind in den Brunnen gefallen, ist es nur schwer zu retten. Dies trifft genauso auf Kinder und Jugendliche zu, wenn sie z. B. erst einmal an Typ-2-Diabetes erkrankt sind oder zu rauchen begonnen haben. Kinder adaptieren Verhaltensweisen der Eltern und vertrauter Erwachsener. Sie alle sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und ihren Kindern als gutes Vorbild dienen.
Ernährung optimieren Inzwischen gilt als gesichert, dass der degenerative Abbau, der in eine Erkrankung mündet, von ernährungsbedingten Faktoren begünstigt wird. An Übergewicht ist z. B. nicht nur die Menge der verzehrten Lebensmittel Schuld. Meist liegt es an der Bevorzugung hochkalorischer Produkte. Gerade diese sind jedoch arm an lebenswichtigen Mikronährstoffen. Ein Mangel kann antioxidative Schutzmechanismen, Enzymaktivitäten und auch den Zellstoffwechsel verlangsamen oder sogar blockieren. Strikte Verbote sind nicht lange durchzuhalten. Geschickter ist es, z. B. ein Fertiggericht schnell mit einem Rohkostsalat als Vorspeise sowie frischem Obst(salat) zum Nachtisch sinnvoll zu ergänzen. Reichen die über die Nahrung zugeführten Mikronährstoffe nicht aus, kann der Bedarf ggf. individuell ermittelt und mit einem Ergänzungsmittel gedeckt werden.
Aktive Verbündete suchen Meist hapert es auch an der Bewegung. Gelenke „rosten“ ein, Muskeln schwinden und das Gewebe wird schlecht durchblutet. Das rächt sich irgendwann z. B. an Knien oder Bandscheibe. Es bringt schon etwas, wenn man öfter vom Auto aufs Fahrrad umsteigt oder statt eines Aufzuges regelmäßig die Treppe benutzt. Gemeinsam geht es vielfach leichter. Eine Verabredung zum Walken kann nicht einfach mit fadenscheinigen Gründen abgesagt werden. Gleichgesinnte finden sich auch in einem Sportverein. Auch wir helfen Ihnen gern mit individuellen Tipps weiter, damit es Ihnen und Ihrer Familie lange gut geht.
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04.01.2009 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Winterdepression - Weg aus dem Wintertief |
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Mit kürzer werdenden Tagen und nebligem, nasskaltem Wetter trübt sich bei sehr vielen Menschen auch die Stimmung. Sie fühlen sich schlapp, niedergeschlagen und haben keinen rechten Schwung. Charakteristischerweise gesellen sich trotz vermehrtem Schlafbedürfnis noch eine bleierne Müdigkeit sowie ein gesteigerter Appetit auf Süßes, besonders auf Schokolade, dazu, wie eine Art „Winterschlaf“ einleitend. Dieses in der dunklen Jahreszeit auftretende Phänomen wird wissenschaftlich als Saisonal Abhängige Depression (SAD) bezeichnet.
Woran liegt es? Neben einer genetischen Veranlagung hängt das seelische Befinden stark von der frei verfügbaren Menge des wichtigen Botenstoffes Serotonin im Gehirn ab. Bei Dunkelheit wird dieser nicht nur weniger gebildet, sondern auch vermehrt abtransportiert, sodass das Gehirn damit unterversorgt ist. Kanadische Forscher sehen jetzt darin eine Ursache für die Winterdepression, die bei einmal davon Betroffenen meist immer wiederkehrt. Diese tritt umso häufiger auf, je weiter der Aufenthaltsort vom Äquator entfernt liegt.
Lebenselixier Licht Den Lichtmangel zu beseitigen, ist denn auch die beste Therapie. Sonnenschein ist der ideale Spender. Aber selbst bei bewölktem Himmel ist Tageslicht etwa 1000 Mal heller als normal beleuchtete Innenräume. Effektiv ist nur das natürliche, sichtbare und über die Augen aufgenommene Licht, während künstliche Strahlen etwa in Solarien wirkungslos sind. In grauen Monaten lässt sich das nötige Quantum z. B. bei längeren Spaziergängen tanken.
Vitalstoffe ergänzen Für die körpereigene Synthese des Serotonins spielt Vitamin D3 eine Rolle. Dieses bildet sich nur dann selbst, wenn genügend Sonnenstrahlen auf die Haut treffen und wird deshalb auch „Sonnenvitamin“ genannt. Da die Strahlenintensität in unseren Breitengraden jedoch relativ gering ist, haben die meisten Menschen hierzulande einen D3-Mangel. Mit zusätzlichen D3-Gaben lässt sich die Stimmungslage deutlich heben. Kombiniert mit Kalzium hilft D3 gleichzeitig, einer Osteoporose vorzubeugen. Auch für Omega-3-Fettsäuren (Fischöle), Pyridoxin (Vitamin B6) sowie Magnesium sind positive Effekte mit Studien belegt. Variierendes Johanniskraut Die stimmungsaufhellende Wirkung von Johanniskraut ist schon länger bekannt. Bei einer zubereiteten Arznei fällt das Ausmaß seiner Kraft jedoch recht unterschiedlich aus. Abhängig u. a. von der Art des Herstellungsverfahren können die komplexen Inhaltsstoffe in ihrer Menge erheblich voneinander abweichen. Es empfiehlt sich deshalb eine fachkundige Beratung, schon auch wegen möglicher Gegenanzeigen. Zu beachten ist außerdem, dass der vollständige Effekt erst verzögert nach zwei bis drei Wochen regelmäßiger Einnahme einsetzt.
Abklärung durch Arzt Ein länger währendes Stimmungstief zu ignorieren und durch Nichtstun „auszusitzen“, kann fatal sein. Denn aus zunächst zeitweiligen, leichten Stimmungsschwankungen kann sich auch eine ernst zu nehmende dauerhafte Depressionen entwickeln, die mit entsprechend stärkeren Medikamenten behandelt werden müsste. Spätestens wenn die Symptome länger als vier Wochen anhalten oder so stark ausgeprägt sind, dass der Alltag kaum noch bewältigt werden kann, sollte ein Arzt konsultiert werden.
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14.11.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Geistig fit bis ins Alter |
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Das Gehirn verarbeitet und speichert gigantische Datenmengen. Selbst die leistungsfähigsten Computer ind vergleichsweise so intelligent wie z. B. ein Grashüpfer. Informationen sind augenblicklich wie auf Knopfdruck abrufbar. Mit steigendem Alter wird die komplizierte Maschinerie jedoch langsamer und störanfällig. Ein Schlüssel ist verlegt, ein Termin vergessen oder ein Name entfallen. Wissenschaftler versuchen, diese Prozesse zu entschlüsseln. Einige Faktoren sind inzwischen bekannt, mit denen die geistige Leistungsfähigkeit erhalten oder auch wieder in Schwung gebracht werden kann.
Präventiv gegensteuern Wahrgenommen werden Gedächtnislücken meist so ab 40 bis 50 Jahren. Tatsächlich beginnen die schleichenden Abbauprozesse unterschwellig jedoch viel eher. Alternsbedingte Defizite lassen sich zwar nicht ganz verhindern, aber doch ihr Eintreten hinauszögern. Je früher etwas vorbeugend unternommen wird, umso länger bleibt die geistige Vitalität erhalten.
Durchblutung verbessern Gehirnzellen sterben ab, wenn sie nicht ausreichend mit Nährstoffen, Sauerstoff und Vitalstoffen versorgt sind. Diese werden über das Blut angeliefert. Körperliche Bewegung kurbelt die Durchblutung an. Zubereitungen aus den Blättern der Ginkgo-biloba-Heilpflanze machen das Blut fließfähiger.
Gefäße schützen Aggressive Moleküle beschädigen die normalerweise glatten Gefäßzellwände. Kleine Verletzungen oder Risse begünstigen, dass sich dort überschüssige Stoffe ansammeln und dadurch den Blutfluss stören. Ursachen dafür sind z. B. eine fettreiche und obst-/gemüsearme Ernährung, Stress oder Zigaretterauch. Als Gegenspieler fungieren sog. Antioxidantien. Diese fangen reaktive Radikale aus dem Blut ab und machen deren Zerstörungskraft zunichte. Eine optimale Wirkung entfaltet sich allerdings nur, wenn die Schutzstoffe, zu denen die Vitamine A, C und E sowie Selen und Coenzym Q10 zählen, gemeinsam in aufeinander abgestimmter Menge aufgenommen werden. Als weiteres Zellgift entsteht im Körper Homocystein, das die Gefäße vorschnell altern lässt und so u. a. den zerebralen Abbau forciert. Auch hier kann Einfluss genommen werden. Folsäure in Kombination mit anderen B-Vitaminen vermag schädliches Homocystein zu neutralisieren.
Ablagerungen verhindern Klumpen von „schlechtem“ LDL-Cholesterin schränken den Blutfluss in den Gefäßen ein, was landläufig als „Verkalkung“ bezeichnet wird. Insbesondere kleine Blutgefäße drohen dadurch zu verstopfen. Um dies zu verhindern, empfiehlt es sich, tierische Fette mit hohem LDL-Gehalt in der Nahrung zu reduzieren. Mit dem Verzehr von Knoblauch können erhöhte Blutfettwerte etwas gesenkt werden. „Gutes“ HDLCholesterin putzt „schlechtes“ aus den engen Blutschläuchen weg. Ein Anstieg des HDL-Spiegels wird außer durch körperliche Aktivität vor allem mit den in Lachs, Hering oder Makrele enthaltenen Omega-3-Fettsäuren erreicht.
Gehirnjogging Auch geistiger Sport aktiviert die Hirnfunktion. Das Gedächtnis lässt sich selbst bei bereits bestehenden Ausfällen trainieren. Dazu förderlich sind Fremdsprachen lernen, kniffelige Rätsel lösen oder Schach spielen.
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05.10.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Vorsicht, Vergiftungsgefahr! |
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Bei Verdacht auf Vergiftung rasch, aber besonnen handeln Rote und schwarze Beeren verlocken vor allem Kleinkinder, davon zu kosten. Denn sie sehen oft so ähnlich aus wie ihnen bekannte Früchte. Auch beim Sammeln von Pilzen werden ohne genügende Kenntnis essbare leicht mit giftigen Sorten verwechselt. Im Haushalt lauern z. B. durch Putz- und Lösungsmittel ebenfalls Gefahren für Kinder. Bei älteren und verwirrten Menschen besteht das Risiko, dass Medikamente überdosiert oder vertauscht werden.
Anzeichen einer Vergiftung Je nach Ursache können die Symptome ganz unterschiedlich sein wie gerötete Augen und Lippen, starker Mundgeruch oder auch krampfartige Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall. Kopfschmerzen, Schwindelgefühl sowie Zittern, Apathie und Bewusstlosigkeit können ebenfalls dafür Indizien sein.
Ruhe bewahren Aus Panik blindlings zu agieren, wäre eher kontraproduktiv. Ohne Detailkenntnisse zum Geschehen sind keine gezielten und effektiven Gegenmaßnahmen möglich. Zunächst sollte die vermutete Ursache abgeklärt werden. Bei Pflanzen sind Art sowie deren genauer Teil zu ermitteln. Oft variiert die Konzentration an toxischen Stoffen, sodass Teile giftig sein können und andere nicht. Damit Fachleute unbekannte Pflanzen besser identifizieren können, sollte möglichst ein ganzer Zweig, nicht nur Blatt oder Frucht, mitgebracht werden. Bei Haushaltsprodukten oder Medikamenten sind außer Resten der verdächtigten Substanz auch Behältnis und Gebrauchsanweisung hilfreich. Letztlich kann auch Erbrochenes Aufschluss geben. Wichtig ist zudem, die aufgenommene Menge des giftigen Stoffes festzustellen. Eventuell wurde auch nur gekaut und z. B. wegen eines bitteren Geschmacks wieder ausgespuckt. Danach entpuppt sich so mancher Fall als weniger dramatisch, als wie im ersten Schreck befürchtet.
Gefahr abschätzen Darüber hinaus benötigt der Arzt noch weitere Informationen. Wer hat sich vergiftet (Alter und Körpergewicht)? Wann ist es passiert? Wie wurde das Gift zugeführt (getrunken, gegessen, eingeatmet, Hautkontakt)? Wie geht es der Person (Ansprechbarkeit, Atmung, Auffälligkeiten)? Was wurde bereits unternommen? Wo ist es passiert? Wer ruft an?
Giftinformationszentralen Ärztlicher Rat steht telefonisch bei den regionalen Giftnotrufzentren rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr zur Verfügung wie z. B. unter Tel. (0 30) 192 40. Deren Internetportale wie www.giftnotruf.de informieren zu häufiger vorkommenden Vergiftungen und wie in solchen Fällen vorgegangen werden sollte. Im akuten Notfall ist Haus- bzw. Notarzt oder bei Lebensbedrohung sofort der Rettungsdienst (Tel. 112) zu alarmieren.
Sofortmaßnahmen Danach ist den ärztlichen Anweisungen streng Folge zu leisten. Um geschluckte Gifte zu verdünnen, kann Leitungswasser oder Tee getrunken werden. Milch ist dazu auf keinen Fall geeignet. Riskant wäre auch, eigenmächtig Erbrechen auszulösen. Speiseröhre und Rachen würden bei ätzenden Stoffen ein zweites Mal geschädigt. Als sofortige Gegenmittel sollten in der häuslichen Notapotheke Präparate mit den folgenden Wirkstoffen in ausreichender Menge stets parat sein: Dimeticon oder Simeticon verhindert, dass schäumende Stoffe in die Lunge gelangen; medizinische Kohle bindet Giftsubstanzen.
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07.09.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Wasser als Lebenselixier |
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Wasser ist Ursprung und Voraussetzung jeglichen Lebens. Der Körper eines Erwachsenen besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, bei Kindern liegt der Anteil noch höher. Während ein gesunder Mensch mehrere Wochen ohne feste Nahrung überleben kann, verdurstet er ohne Wasser bereits nach drei bis vier Tagen. Denn Wasser spielt bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen eine entscheidende Rolle.
Höhere Verluste bei Hitze Der Körper regelt seine Temperatur durch „stille Verdunstung“ über die Haut. Auch durch die Atmung sowie mit Harn und Stuhl geht permanent Flüssigkeit verloren. Pro Tag sind das ungefähr 2.500 ml. Bei steigender Umgebungstemperatur, körperlicher Anstrengung und starkem Schwitzen sowie Fieber, Erbrechen oder Durchfall steigt der Bedarf an Flüssigkeit sprunghaft an. In extremen Situationen können das über 10 Liter pro Tag sein.
Durstsignal beachten Wasseraufnahme und -ausscheidung werden durch ein Hormon und das Durstgefühl reguliert. Dadurch soll der Flüssigkeitshaushalt im Körper konstant gehalten werden. Bei älteren Menschen kann das Durstempfinden erheblich gestört sein oder sogar ganz fehlen. Wer ständig Durst verspürt, obwohl er ausreichend trinkt, sollte dies beim Arzt abklären lassen, denn ein Diabetes oder eine Schilddrüsenerkrankung könnten z. B. dahinter stecken.
Anzeichen für Mangel Die Körperflüssigkeiten werden eingedickt, was die Zufuhr von Nährstoffen und die Ausscheidung von Abbauprodukten beeinträchtigt. Wer das Trinken vergisst, dem fällt auch das Denken schwerer. Durchblutungsstörungen und Kopfschmerzen können ebenfalls daher rühren. Unzureichend versorgte Muskeln reagieren mit Krämpfen. Bei Schwindel und Verwirrtheit sind Stürze programmiert. Haut und Schleimhäute werden trocken und schlaff. Auch Kau- und Schluckprobleme können ein Defizit signalisieren. Eine Dunkelfärbung des Urins und sein stechender Geruch zeigen an, dass dieser stark konzentriert ist. Werden die Harnwege nicht mehr richtig gespült, steigt das Risiko für Harnwegsinfekte sowie Blasen- oder Nierensteine. Versagen Herz, Kreislauf und Nieren komplett, kann dies letztlich tödlich ausgehen.
„Trinkrituale“ einführen Die ausgeschiedene Flüssigkeitsmenge sollte regelmäßig, über den Tag verteilt ersetzt werden, denn der Körper hat keine „Reservetanks“. Etwa 1 Liter liefert feste Nahrung wie Obst, Gemüse, Käse oder Brot mit dem darin enthaltenen Wasser. Weitere 300 ml entstehen im Körper selbst durch verschiedene Stoffwechselprozesse. Die restliche Menge muss entsprechend der individuellen Bedürfnisse als Flüssigkeit zugeführt werden. (Mineral)Wasser oder Obst- und Gemüsesaftschorlen sind neben Suppen ideale Durstlöscher. Abwechslung hilft, die benötigte Menge zu erreichen. Auch koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Tee, früher als Flüssigkeitsräuber verdächtigt, dürfen bei bis zu vier Tassen mit einbe- rechnet werden. Alkohol- und zuckerhaltige Getränke eignen sich dazu dagegen nicht. Je weniger man isst, umso mehr muss man trinken, wie etwa während reduzierter Kost. Schätzungsweise jeder Fünfte schafft das empfohlene Pensum nicht. Mit festen Gewohnheiten lässt sich Trinken planen, wie ein Glas Wasser zu den Mahlzeiten zu trinken. Flüssiges sollte immer in erreichbarer Nähe stehen. Anfangs kann auch ein Tagebuch hilfreich sein.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
08.08.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Wenn es im Darm plötzlich rebelliert |
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Fast jeden erwischt es mindestens ein Mal im Jahr. Und bei Reisen, vor allem in tropische Gebiete, steigt die Wahrscheinlichkeit enorm an: Überfallen von einem schlagartigen Druck im Gedärm, muss der Betroffene schleunigst ein „stilles Örtchen“ aufsuchen – und dies mehrmals am Tag.
Unangenehm, meist aber harmlos Akute Durchfälle verlaufen im Allgemeinen leicht und hören nach ein paar Tagen von selbst wieder auf. Eine ursächliche Behandlung ist dann nicht erforderlich. Bei einer Infektion durch Bakterien, Viren und Parasiten oder deren Gifte, der häufigsten Ursache für einen Durchfall, ist es daher meist verzichtbar, den genauen Erreger ausfindig zu machen. Auch bei einer antibiotischen Therapie, die ebenfalls einen Durchfall nach sich ziehen kann, regelt sich der Stuhlgang nach Beendigung wieder von allein. Sind konkrete Auslöser auszumachen wie beispielsweise unverträgliche Nahrungsmittel, missbräuchlicher Abführmittelgebrauch oder große Mengen an Sorbit, das in Süßigkeiten oder Kaugummi oft den Zucker ersetzt, sollten diese möglichst gemieden werden.
Austrocknung frühzeitig vorbeugen Mit der vermehrten Ausscheidung verliert der Körper viel Flüssigkeit und Elektrolyte, wodurch lebenswichtige Funktionen gefährdet sein können. Beides muss deshalb unverzüglich ersetzt werden. Bei einer leichten Erkrankung reichen gesüßter, etwa 20 Minuten lang gezogener, schwarzer Tee sowie Salzgebäck oder fettarme Gemüsebrühe. Diesen Hausmitteln vorzuziehen sind, vor allem bei heftigerem Durchfall, fertige Traubenzucker/Elektrolytmischungen. Hierbei ist das Mengenverhältnis der einzelnen Wirkkomponenten exakt auf die körperlichen Bedürfnisse abgestimmt.
Unterstützende Therapie Die gestörte Darmfunktion kann schneller normalisiert werden, indem die natürliche Darmflora mit Lactobacillus- oder Sacharomyces-Präparaten wiederaufgebaut wird. Auch um einer Reisediarrhö vorzubeugen, können solche Probiotika versucht werden. Gerbstoffe in Heidelbeeren oder in Form synthetischer Tannine sollen die entzündete Darmschleimhaut abdichten, damit weniger Flüssigkeit verloren geht und auch eine Giftaufnahme verringert wird. Sind der Großteil der Erreger oder deren Toxine durch die ersten Entleerungen bereits eliminiert, der Durchfall aber noch nicht zum Stillstand gekommen, kann mit Loperamid die übererregte Bewegung des Darmes gehemmt und damit der Stuhl eingedickt werden. Eine Diät ist nicht zwingend. Günstig sind Karottenreisschleim, Bananen und Joghurt oder geriebene Äpfel. Auf geröstete, fette und scharfe Speisen sollte in den ersten zwei bis drei Tagen besser verzichtet werden.
Wann zum Arzt? Spricht ein „flotter Otto“ auf die Selbstmedikation nicht innerhalb von drei Tagen an, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Dieser ist sofort gefragt, wenn Fieber, heftige Leibschmerzen oder Anzeichen einer Austrocknung auftreten oder Blut beigemischt ist. Auch Patienten mit chronischen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn und Risikopatienten wie Säuglinge, Kleinkinder und Senioren oder Nieren- bzw. Herzinsuffiziente gehören unter ärztliche Kontrolle. Wer kurz vorher aus den Tropen zurückgekehrt ist, muss unbedingt darauf hinweisen, da dann eine gefährliche Erkrankung dahinter stecken könnte, die eine spezifische Diagnostik und Therapie erfordert.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
23.07.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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4 Millionen Arzneimittelfälschungen |

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In der EU wurden im vergangenen Jahr mehr als 4 Millionen gefälschte Arzneimittel beschlagnahmt. Dies entspricht einem Anstieg von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichtet die Steuern- und Zollunion der Europäischen Kommission. Im Jahr 2006 betrug die Zahl der Fälschungen noch 2,7 Millionen, war aber im Vergleich zu 2005 um 384% gestiegen. Nach wie vor sind Medikamente gegen Potenzstörungen die am meisten gefälschten Arzneimittel. Doch auch gefälschte Cholesterinsenker, Anti-Osteoporosemittel und Blutdrucksenker werden häufig an den Grenzen beschlagnahmt. Auch Wachstumshormone und Asthmamittel finden sich unter den Fälschungen. Dabei ist natürlich die große Dunkelziffer unbekannt.
Durch eindeutige und kontrollierte Bezugs- und Vertriebswege finden diese Fälschungen keinen Eingang in die Lieferkette Industrie -> Großhandel -> Apotheke -> Patient.
Daher: Nutzen wir doch diesen sicheren Weg über die öffentliche Apotheke, stets in Ihrer Nähe – zuverlässig, persönlich und hilfsbereit.
Quelle: apotheke adhoc
21.05.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Zecken: Kleine Tierchen bergen große Gefahr |

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Sobald im Frühjahr die Temperatur auf über etwa 8 Grad klettert, werden sie aktiv. Hitze mögen sie dagegen nicht. Für ihre Entwicklung benötigen Zecken eine Blutmahlzeit, die sie sich hauptsächlich von Tieren besorgen. Ersatzweise mundet ihnen aber auch menschliches Blut.
Das Blutsaugen an sich ist harmlos, würden dabei nicht auch diverse, in ihrem Körper gespeicherte Krankheitserreger in den Wirtsorganismus eingeschleust. Borrelien-Bakterien und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren beispielsweise können bei Menschen schwere Erkrankungen auslösen wie chronische Gelenkentzündung oder bleibende Schäden am Zentralnervensystem. Wie kann man sich davor bewahren?
Vorbeugende Impfung gegen FSME Eine frühzeitige Grundimmunisierung mit regelmäßiger Auffrischung kann vor der FSME schützten. Gegen die Borreliose steht bislang kein Impfstoff zur Verfügung.
Bevorzugte Zeckenaufenthalte meiden Die winzigen Spinnentiere lauern bevorzugt im Bodenbereich, selten höher als 1,50 Meter, in feuchtem Gras, losem Laub sowie Gebüsch und Unterholz. Nicht nur im Wald sondern auch in Parks und Gärten sind sie anzutreffen. Dort warten sie geduldig, bis ein „Wirt“ sie abstreift.
Mit „Schutzschild“ Angriffsfläche verringern Geschlossene Schuhe und Socken, die über die langen Hosenbeine gestülpt werden, erschweren den hungrigen Parasiten die Landung. Auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle krabbeln sie oft stundenlang umher und könnten dann dennoch auf die nackte Haut finden. Deshalb sollte man zusätzlich auf alle unbedeckten Bereiche an Beinen und Armen, am besten auch unter der Kleidung, ein Zecken abwehrendes Mittel auftragen. Die Anwendung muss gegebenenfalls wiederholt werden.
„Leibesvisitation“ nach Aufenthalt im Freien Da eine Zecke sich noch an der Kleidung aufhalten könnte, sollte diese sorgfältig ausgeschüttelt werden. Noch besser ist es, diese komplett zu wechseln und in den Wäschetrockner zu stecken.
Trotz aller Vorsicht lässt sich ein Zeckenstich nicht vollends verhindern. Dieser bleibt meist auch unbemerkt, da der Speichel der Zecken betäubende Substanzen enthält. Deshalb sollte der Körper gründlich von Kopf bis Fuß nach stecknadelkopfgroßen, schwarzen Pünktchen abgesucht werden. Dünne, feuchtwarme Hautstellen wie Kniekehle, Leiste, Achselhöhle, Schrittbereich oder Zehenzwischenraum sind besonders geschätzt.
Zecken sofort entfernen Dazu wird eine Zeckenzange oder -karte bzw. spitze Pinzette dicht über der Haut angesetzt und die Zecke, ohne das Tier dabei zu quetschen, vorsichtig herausgezogen. Erst anschließend ist die Einstichstelle zu desinfizieren. Je kürzer die Zecke saugt, umso geringer ist auch das Risiko, dass dabei Krankheitserreger überwechseln.
Auf mögliche Krankheitsanzeichen achten Selbst dann muss nicht automatisch eine Krankheit ausbrechen, zumal längst nicht jede Zecke mit Viren oder Bakterien verseucht ist. Treten jedoch in der Folgezeit grippeartige Beschwerden auf oder bildet sich um die Stichstelle ein Hof mit einer roten Umrandung, können dies Alarmzeichen für eine Infektion sein. Der Betroffene sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.
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10.04.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Gesundheitsausgaben pro Kopf steigen sehr langsam |

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Die Reformen der vergangenen Jahre haben den Anstieg der Gesundheitsausgaben in Deutschland im internationalen Vergleich erheblich gedämpft. Auch das Wachstum der gesamten Arzneimittelausgaben hat sich gegenüber anderen westlichen Industrieländern maßvoll entwickelt.
Das verdeutlicht die gerade erschienene Studie „Gesundheit auf einen Blick 2007“ der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ( OECD) , die einen inflationsbereinigten und auf die jeweilige Kaufkraft bezogenen Vergleich vorgenommen hat. Nur um 1,8% pro Jahr nahmen die GESUNDHEITSAUSGABEN zwischen 1995 und 2005 pro Kopf zu:
Das ist der geringste Wert aller 29 Vergleichsländer.
Im Durchschnitt nahmen die Ausgaben real um 4% zu.
Der Pro-Kopf-Anstieg der gesamten ARZNEIMITTELAUSGABEN betrug im gleichen Zeitraum real nur 3,5%.
Damit liegt Deutschland hinter 17 Vergleichsländern.
Zu diesen gehören u. a. die USA, die Niederlande und Norwegen.
Der zunehmende Arzneimittelverbrauch ist nach Ansicht der OECD auf die Alterung der Bevölkerung und die Einführung neuer und verbesserter Arzneimittel zurückzuführen. Das kann dazu führen, dass sich die erhöhten ARZNEIMITTELAUSGABEN kostensenkend auf die GESAMTAUSGABEN auswirken können.
22.03.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Bei brennendem Hals Feuer löschen |

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Meist schon frühmorgens beim Aufwachen stellen sich die Beschwerden ein: Ein dicker Kloß im Hals behindert das Schlucken, der Rachen ist wund, gerötet und brennt. Halsschmerzen sind häufig Vorboten einer beginnenden Erkältung, klingen aber normalerweise nach etwa zwei Tagen wieder ab. Danach verlagern sich die Symptome im Allgemeinen auf die Nase, bis kurz darauf Heiserkeit und Husten folgen.
Von so einer banalen Infektion ist fast jeder mehrmals im Jahr betroffen. Ausgelöst wird sie hauptsächlich durch Viren, die bislang nicht ursächlich bekämpft werden können. Dennoch kann man einiges tun, um das Befinden zu bessern, ein weiteres Ausbreiten zu verhindern und den Krankheitsverlauf abzukürzen.
Natürlich und bewährt Körperliche Schonung, eine gesunde Ernährung und eine hohe Flüssigkeitszufuhr tragen zur Gesundung bei. Die alten Hausmittel wie Salbei und Salz, gelutscht oder gegurgelt, wirken antiseptisch, befeuchten den gereizten Rachen und können auch vorbeugend angewendet werden. Im Isländischen Moos enthaltene Schleimstoffe kleiden die Schleimhaut aus und lindern so Schluckbeschwerden. Ebenfalls heilend wirken Zubereitungen mit Dexpanthenol.
Akute Schmerzen dämpfen Lokal wirksam sind Lutschtabletten, Sprays oder Gurgellösungen mit oberflächlich betäubenden Arzneistoffen wie Lidocain und Benzocain oder Ambroxol. Auch Flurbiprofen schwächt schmerzhafte Entzündungen der Rachenschleimhaut deutlich ab. Bei stärkeren Beschwerden können darüber hinaus kurzfristig ASS, Paracetamol oder Ibuprofen innerlich genommen werden, die dann gleichzeitig auch fiebersenkend wirken.
Bakterielle Folgeinfektion abwehren Bei einer reinen Viruserkältung sind Antibiotika fehl am Platz. Dadurch, dass das Immunsystem geschwächt und die Schleimhaut vorgeschädigt ist, haben Bakterien jedoch oftmals ein leichteres Spiel, um sich zusätzlich auszubreiten. Inwieweit desinfizierende Stoffe oder auch lokale Antibiotika dann sinnvoll sein können, wird vielfach diskutiert. Vermögen diese Substanzen doch Bakterien nicht abzutöten bzw. sei ihre Konzentration dazu zu niedrig. Entscheidend ist möglicherweise der Zeitpunkt ihrer Anwendung. Prophylaktisch oder gleich bei den ersten Anzeichen angewendet, haben Bakterien unter Umständen keine Chance, sich einzunisten und zu vermehren sowie in andere Bereiche der Atemwege vorzudringen. Für ein inhalierbares Antibiotikum, das durch die spezielle Anwendungsform sogar den Kehlkopf erreicht, konnte ein positiver Effekt inzwischen mit Studien belegt werden.
Wann zum Arzt Gelblicher Auswurf oder vereiterte Mandeln weisen auf einen massiven Befall mit Bakterien hin, der nun die Einnahme eines Antibiotikums erfordern kann. Ebenfalls in ärztliche Obhut gehören beispielsweise Patienten mit höherem Fieber sowie Kinder unter sieben Jahren. Dies gilt genauso, wenn Lymphknoten geschwollen sind oder die Erkrankung sich in die Bronchien, Nebenhöhlen oder Ohren ausgedehnt hat. Der Arztbesuch wird spätestens fällig, sollte die Eigenbehandlung nach einigen Tagen erfolglos bleiben. Denn Halsschmerzen sind lediglich ein Symptom, das auch eine andere Ursache haben könnte wie beispielsweise eine Pilzinfektion, Speiseröhrenentzündung oder Mumps. Das ist zwar eher die Ausnahme, diese Erkrankungen wären jedoch anders zu behandeln.
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04.02.2008 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Qualität bewiesen: Unsere Blutuntersuchungen |
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Zum 4. Mal hat das Team der ALTEN APOTHEKE im Oktober 2007 an einem deutschlandweiten Qualitäts-Ringversuch mit über 1.500 Apotheken teilgenommen.
Dabei galt es, bei je zwei anonymen Proben eines renommierten Instituts den Glucosegehalt (entspricht Untersuchung des Blutzuckers z. B. bei Diabetikern) und den Cholesteringehalt zu ermitteln.
Wie in den Vorjahren zeigten die von uns gefundenen Werte die größtmögliche Genauigkeit. Damit wurde der ALTEN APOTHEKE wieder einmal die sorgfältige, genaue und zuverlässige Messung der Blutzucker- und Cholesterinwerte bestätigt und in einem Zertifikat dokumentiert.
Darauf sind wir stolz.
Qualität, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Schnelligkeit sind ein Markenzeichen Ihrer ALTEN APOTHEKE in Recklinghausen.
02.12.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Die Gaben im Wandel der Zeit |
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„Sie fanden das Kind und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe“, so steht es in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums geschrieben. Diese drei Gaben galten damals als besonders wertvoll. Gold wurde als Zahlungsmittel benutzt. Weihrauch wie Myrrhe mussten mühselig von weit hergeschafft werden und dienten für religiöse Rauchopfer. Der aromatische Duft brennenden Weihrauchs wird immer noch in katholischen Gottesdiensten geschätzt, besonders auch an Weihnachten in der Christmette. Der materielle Wert von Weihrauch und Myrrhe reicht inzwischen bei weitem nicht mehr an den von Gold heran. Ihre Bedeutung im medizinischen Bereich hat sich dagegen über die Jahrhunderte erhalten. Bereits vor Christi Geburt versuchte man, die edlen Erzeugnisse auch als Heilmittel einzusetzen. Wofür werden sie heute verwendet?
Gold in der Naturheilkunde Die Silben „Auro“, „Aura“ oder „Aurum“ im Produktnamen leiten sich vom lateinischen Aurum metallicum ab und deuten auf „Gold“ als Bestandteil hin. In homöopathischen Dosen verabreicht sollen damit im Körper Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Gegen welche Beschwerden das einzelne Präparat zielt, hängt von den weiteren Inhaltsstoffen ab. Zusammen mit Weißdorn beispielsweise werden „Goldtropfen“ bei leichter, vor allem altersbedingter Herzschwäche eingesetzt. In der klassischen Medizin verschreiben Ärzte Gold-Präparate in seltenen Fällen, wenn eine schwere Polyarthritis anderweitig nicht beherrschbar ist.
Weihrauch in der Forschung Entzündungsprozesse zu hemmen, ist auch das Wirkprinzip von Weihrauch. Dabei handelt es sich um ein Baumharz, das entweder spontan oder nach Verletzung als Milchsaft aus der Rinde austritt und dann innerhalb einiger Tage an der Luft eintrocknet. Derzeit laufende klinische Studien lassen außerdem eine immunmodulierende Wirkung vermuten und geben deshalb die Hoffnung, vor allem Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn oder Schuppenflechte in der Zukunft besser in den Griff zu bekommen. Aber auch Asthma und Allergien könnten damit gelindert werden.
Myrrhe für Mund und Rachen Gleichfalls der Familie der Balsambaumgewächse entstammt die Myrrhe, auch ein Harz, das schon seit Jahrtausenden verwendet wird. Werden die gelblich- oder rötlichbraunen Körner gemäß der Vorschrift im Arzneibuch in Alkohol gelöst, so erhält man die bekannte Myrrhentinktur. Zwar schmeckt sie nachhaltig bitter. Dafür verfügt sie aber über gute desinfizierende und Gewebe zusammenziehende Eigenschaften, die auch wissenschaftlich hinreichend belegt sind. Verdünnt mit Wasser in Form von Gurgel- oder Spüllösung oder pur als Pinselung lassen sich damit leichte Entzündungen im Mund- und Rachenbereich wie Zahnfleischprobleme oder auch Prothesen-Druckstellen schnell beseitigen.
An die Gesundheit denken Anstelle der drei Gaben von damals füllen heutzutage andere teure Dinge unseren Weihnachtstisch. Das Kostbarste, eine gute Gesundheit, lässt sich nach wie vor so einfach nicht erlangen.Trotzdem kann man etwas tun, um sie zu fördern und zu bewahren. Wir beraten Sie gern.
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02.12.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Diabetes: Im Alter eine Zeitbombe |
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Mit steigendem Lebensalter wächst auch das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln. Weitere Faktoren wie beispielsweise eine genetische Veranlagung, eine ungesunde Ernährung sowie mangelnde Bewegung erhöhen die Gefahr.
Alarmsignale fehlen Süßes Blut tut nicht weh. Die für einen jugendlichen Diabetes typischen Anzeichen wie starkes Durstgefühl oder massiver Gewichtsverlust treten bei älteren Menschen selten auf. Im höheren Lebensalter entwickelt sich die Krankheit meist schleichend, sodass ein erhöhter Blutzucker oft lange unerkannt bleibt und nicht selten zufällig entdeckt wird. Da sie (noch) nichts merken, ist vielen Menschen nicht bewusst, dass in ihnen eine Zeitbombe tickt.
Folgeerkrankungen Wird die Erkrankung nicht, unzureichend oder zu spät behandelt, können schwere Folgeerkrankungen eintreten. Oft kommt man dem Diabetes erst dadurch auf die Spur – wie z. B. bei einer plötzlichen Veränderung der Sehstärke. Zu viel Zucker im Blut schädigt kleine und große Gefäße, die wichtige Organe wie Herz, Gehirn, Nieren, Augen und Beine versorgen. Einmal eingetretene Schäden sind auch selten wieder gutzumachen. Die Lebensqualität kann dadurch erheblich eingeschränkt sein.
Frühzeitige Diagnose Um lebensbedrohende Folgeschäden möglichst zu verhindern, muss rechtzeitig diagnostiziert und früh genug behandelt werden. Die Diagnose wird durch Messung der Blutzuckerwerte festgestellt. In Zweifelsfällen wird getestet, inwieweit die Bauchspeicheldrüse mit einer Zuckerbelastung fertig wird. Dazu trinkt der Patient ein definiertes Zuckergemisch. Vorher und zwei Stunden danach werden die Blutzuckerwerte gemessen. Mittels Harnteststreifen ist die Zuckerkrankheit auch im Urin aufzuspüren. Allerdings wird der Zucker erst ab einer bestimmten Blutzuckerhöhe über die Niere ausgeschieden, ist also bei geringer Blutzuckererhöhung im Urin noch nicht nachweisbar.
Gefährliche Begleiterkrankungen Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhte Cholesterin- und Blutfettspiegel erhöhen das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln. Wegen der schweren Folgen werden sie auch als „Tödliches Quartett“ bezeichnet. Neben dem Blutzuckerspiegel sollten diese Werte deshalb regelmäßig kontrolliert werden.
Lebensweise ändern Vor allem zu viele Pfunde zu reduzieren, zahlt sich immer aus. Dies fällt zwar nicht ganz leicht, weil sich viele Dinge im Laufe des Lebens eingefleischt haben. Häufig reicht es schon aus, die Nahrungsmittel mengenmäßig umzustellen. Außerdem sollte der Energieverbrauch angekurbelt werden. Am einfachsten ist es, sich im Alltag mehr zu bewegen: Statt mit dem Auto kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen; Fahrstuhl oder Rolltreppe links liegen lassen; im Garten werkeln und öfters spazieren gehen. Günstig wirkt sich auch leichter Ausdauersport aus wie beispielsweise Schwimmen, Wandern oder Fahrradfahren. Das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln, kann dadurch deutlich verringert oder zumindest der Krankheitsbeginn um Jahre hinausgeschoben und auch Folgeschäden können minimiert werden. Je früher das Verhalten geändert wird, desto größer ist der Erfolg.
Wir helfen Ihnen gern dabei.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
12.11.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Kopfschmerzen mit Köpfchen ausschalten |
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Dumpf-drückend, pochend oder stechend: So unterschiedlich nehmen Patienten Kopfschmerzen wahr. Er tritt auch nicht immer an derselben Stelle auf, mal an Stirn, Hinterkopf oder Schläfe. Fast jeder Mensch ist hin und wieder von Kopfschmerzen geplagt. Frauen leiden häufiger darunter als Männer. Da dann das gesamte Befinden stark beeinträchtigt wird, ist eine schnelle Linderung wünschenswert. Eine fachkundige Beratung ermöglicht eine optimale, individuelle Lösung.
Schmerzauslöser erforschen Gleichzeitige Müdigkeit, Sehstörungen oder Erkältung beispielsweise können auf eine mögliche Ursache hindeuten. In so einem Fall wären natürlich vorrangig Schlafmangel, Fehlsichtigkeit bzw. Infekt zu behandeln, um den Schmerzauslöser auszuschalten. Häufig sind ferner Alkohol- und Nikotinkonsum dafür verantwortlich. Zwar banal, aber nicht immer bedacht, können Kopfschmerzen oftmals auch von mangelnder Flüssigkeitszufuhr oder übermäßigem Hunger herrühren.
Natürliche Abhilfe Oft führen auch schon Ruhe oder ein Spaziergang an der frischen Luft zu einer Besserung. Ein kalter Umschlag oder ein Tropfen Pfefferminzöl auf die Schläfen getupft sind ebenso einen Versuch wert. Bei einer Verspannung helfen gezielte Wärme und Massage. Muskelentspannung nach Jacobson oder autogenes Training empfehlen sich bei stressbedingten Beschwerden zu erlernen und längerfristig zu praktizieren.
Arzneistoffe zur Selbstbehandlung Kopfschmerzen können kurzfristig bis auf wenige Ausnahmen selbst behandelt werden. Als Mittel der ersten Wahl empfehlen Experten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) für Erwachsene die Einzelwirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS) in einer Dosis von 1000 mg sowie Ibuprofen mit 400 mg oder auch eine fixe Kombination aus ASS, Paracetamol und Koffein. Paracetamol als Monosubstanz, das besonders für Patienten mit Magen-Darm-Problemen geeignet ist, nennt die DMKG als Mittel der zweiten Wahl.
Tipps zur Einnahme So viel wie nötig, so wenig wie möglich, so lautet die Regel auch für die Einnahme von Kopfschmerzmedikamenten. Je nach Intensität der Schmerzen empfehlen Experten ein bis zwei Tabletten. Denn ist die Anfangsdosis zu niedrig oder wird das Mittel nicht rechtzeitig angewendet, kann sich ein Schmerz unerträglich verstärken und ist dann nur noch schwer zu lindern.
Für eine schnelle Wirkung und bestmögliche Verträglichkeit sollten Tabletten immer mit reichlich Wasser und bei aufrechter Körperhaltung eingenommen werden. Die DMKG rät, Schmerzmittel höchstens an zehn Tagen im Monat und maximal drei Tage hintereinander zu nehmen. Durch eine Langzeiteinnahme werden auch erneute Kopfschmerzen hervorgerufen. Verschwinden die Schmerzen nicht, ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.
Wann zum Arzt Nicht nur bei häufigen Kopfschmerzen ohne erkennbaren Grund sollte man unverzüglich zum Arzt gehen, sondern auch, wenn plötzlich bisher unbekannte heftige Schmerzen auftreten. Denn eine schwerwiegende, behandlungsbedürftige Erkrankung könnte dahinter stecken.
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01.10.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Tablettenteilen ist problematisch |

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Eine Tablette als Ganzes zu schlucken, fällt manchem schwer. Mitunter veranlassen Sparmaßnahmen, ein Arzneimittel in der doppelten Dosis als nötig zu besorgen. Oder das Medikament wird in der erforderlichen niedrigeren Stärke nicht angeboten. Dies alles können Gründe sein, eine Tablette zu teilen. Dabei werden jedoch häufig Fehler gemacht. Die Arznei wirkt dann nicht richtig oder kann unter Umständen sogar schaden. Was ist zu beachten?
Teilen tabu Grundsätzlich nicht teilbar sind Kapseln und Dragees. Aber auch viele Tabletten dürfen aufgrund ihres speziellen Aufbaus keinesfalls manipuliert werden. Mit einem magensaftresistenten Film umhüllte Tabletten beispielsweise sollen sich erst im Dünndarm auflösen. Würde diese Schutzschicht zerstört, kämen die Wirkstoffe mit der Magenschleimhaut in Kontakt und könnten diese angreifen. Ebenso ausgenommen sind meist Zubereitungen, die den Wirkstoff erst allmählich und gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt freisetzen, sogenanntes Retardprinzip. Selbst eine angedeutete Rille ist kein Garant, oft soll diese lediglich schmücken.
Nicht auf Vorrat Tabletten sollten erst direkt vor dem Gebrauch geteilt werden. Die verbliebene Hälfte muss gut verwahrt und zum nächsten Einnahmezeitpunkt eingenommen werden. Umwelteinflüsse wie z. B. die Luftfeuchtigkeit könnten das Medikament bei längerer Lagerung beeinträchtigen.
Dosierung ungenau Bruchstücke enthalten unter Umständen ungleiche Wirkstoffmengen. Dies kann beispielsweise passieren, wenn der Wirkstoff in der Tablette nicht homogen verteilt ist. Auch gelingt das Teilen nicht immer in zwei genau gleiche Hälften. Bei einem stark wirkenden Medikament könnte das fatal werden. Zerbröselt die Tablette beim Teilen, geht die Wirkung teilweise verloren.
Tipps zum manuellen Teilen Darf geteilt werden, ist die nächste Hürde, auf welche Art und Weise dies am besten zu tun ist. Nicht immer finden sich dazu Angaben in der Gebrauchsinformation. Ein Weg ist, eine Tablette mit Bruchkerbe freihändig zu brechen. Dazu wird die Tablette je zur Hälfte rechts und links neben der Bruchkerbe zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände angefasst und kräftig gebogen, bis die Tablette durchbricht. Eine andere Möglichkeit ist, die Tablette auf einen ebenen, festen Untergrund, z. B. eine harte Tischplatte, zu legen. Mit Daumen oder Zeigefinger drückt man nun mit ganzer Kraft von oben auf die Tablette, bis diese in der Rille knackt. Welche Seite der Tablette dabei nun besser nach oben oder nach unten zeigen sollte, ist im Einzelfall am besten auszuprobieren. Vorteilhaft ist es jedenfalls, sofort ruckartig maximalen Druck auszuüben und nicht diesen langsam zu steigern.
Tablettenteiler hilfreich Bei ungeschickten Hände leistet ein Tablettenteiler aus der Apotheke gute Dienste. Dabei muss die Tablette so in den Teiler gelegt werden, dass ihre Rille quer zum Messerchen zeigt. Völlig ungeeignet ist die häufig genutzte Küchenmesser-Methode, bei der eine Tablettenhälfte oft wegspringt.
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08.08.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Allgemeinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Lippenherpes |
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Es kribbelt, juckt und spannt oder brennt. So kündigen sich Herpesbläschen an, die kurz darauf meist an der Lippe zum Vorschein kommen. Ausgelöst werden sie durch Herpes-simplex-Viren, die dort an sich harmlos sind. Problematisch ist, dass sie hoch infektiös sind. Schon durch einen einmaligen Kontakt mit einer erkrankten Person kann man sich anstecken. Fast alle Menschen tragen die Erreger in sich, die jedoch meist zunächst unbemerkt bleiben.
Reize aktivieren Viren Durch verschiedene Reize können die Viren aus ihrem „Winterschlaf“ aufgeweckt werden, sodass bei ca. einem Drittel der Bevölkerung die Erkrankung ausbricht. Die häufigsten Auslöser sind Faktoren, die das Immunsystem schwächen, wie beispielsweise hohe UV-Strahlung im Hochgebirge oder an der See, fiebrige Erkältung, Stress oder extreme körperliche Belastung. Aber auch eine Zahnarztbehandlung oder Ekel können den Anstoß geben. Die akuten Hauterscheinungen heilen etwa innerhalb einer Woche ab. Die Viren „verstecken“ sich wieder, bis sie erneut angeregt werden. Wer einmal an Lippenbläschen erkrankt ist, hat meist sein Leben lang immer wieder damit zu tun.
Frühzeitig behandeln Das liegt daran, weil die verfügbaren Medikamente die Viren nicht abtöten. Arzneistoffe wie Aciclovir und Penciclovir hemmen lediglich deren Vermehrung, die zu Beginn der akuten Phase noch vor der Bläschenbildung abläuft. Deshalb wirken diese Mittel auch nur dann, wenn sie direkt am Anfang bei den ersten Anzeichen angewendet werden. Bläschen bilden sich entweder gar nicht oder heilen zumindest schneller ab. Eine Zubereitung mit Melissenextrakt hat ein ähnliches Wirkprinzip. Zinkhaltige Gele wirken adstringierend und austrocknend.
Ausbreitung verhindern Ein frühzeitiges Behandeln ist auch deswegen so wichtig, um die ansteckenden Viren nicht weiterzutragen. Bei akutem Lippenherpes sollte ein Hautkontakt zu anderen Personen wie beispielsweise Küssen vermieden werden. Stillenden ist zu raten, beim Umgang mit ihrem Baby einen Mundschutz zu tragen. Besteck, Tassen oder Gläser sollten nicht gemeinsam mit Infizierten benutzt werden. Häufiges Händewaschen ist sinnvoll. Bläschen dürfen nicht aufgekratzt werden. Die Infektion könnte sonst über die Finger und Fingernägel auch auf andere Körperregionen ausgebreitet und beispielsweise am Auge gefährlich werden. Sollte dies dennoch geschehen oder die Haut stark gerötet oder angeschwollen sein, muss unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Das Risiko, dass die Viren übertragen werden, kann jetzt reduziert werden, indem das Bläschen mit einem speziellen, hauchdünnen Hydrokolloidpflaster überklebt wird. Da das Bläschen dadurch nicht völlig austrocknet, entsteht auch keine unangenehme Kruste, die unter Umständen blutig aufreißen könnte.
Sun-Blocker beugen vor Ein Wiederaufflammen der lästigen Bläschen lässt sich verhindern oder zumindest deren Häufigkeit verringern, wenn auslösende Faktoren vermieden werden. Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor schützen die Lippen vor schädlichen UV-Strahlen. Alle Maßnahmen, durch die das Immunsystem gestärkt wird, helfen vorzubeugen. Wir beraten Sie gern!
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Wann zum Arzt Nicht nur bei häufi gen Kopf- schmerzen ohne erkennbaren Grund sollte man unverzüglich zum Arzt gehen, sondern auch, wenn plötzlich bisher unbekannte heftige Schmerzen auftreten. Denn eine schwerwiegende, behandlungsbedürftige Erkrankung könnte dahinter stecken.
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Gesundheitsvorsorge gehört zur Reiseplanung |

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Sie planen eine Reise? Egal, wie viel Zeit Ihnen noch bis dahin bleibt, für eine Gesundheitsvorsorge ist es nie zu spät. Je früher Sie sich vorbereiten, umso besser – ca. vier bis sechs Wochen wären wünschenswert.
Impfen auch noch „in letzter Minute” Ihren Schutz gegen Tetanus und Diphtherie müssen Sie nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre mit einer Impfdosis auffrischen. Dies gilt für jeden, auch die Daheimbleibenden. Bei Reisen in Endemiegebiete ist ergänzend eine Poliomyelitis-Impfdosis erforderlich, wenn die Grundimmunisierung bzw. die letzte Auffrischung länger als zehn Jahre zurückliegt. Zieht es Sie ans Mittelmeer, auf die Kanaren oder auch in weitere Ferne, besteht ein sieben- bis zehnfaches Risiko, an der Reisegelbsucht zu erkranken. Beugen Sie daher mit einer Hepatitis-AImpfung vor. Alle vorgenannten Impfungen sind sogar noch am Abreisetag möglich. Je nach Ziel, Art und Dauer der Reise sowie Jahreszeit können aber noch weitere Impfungen angezeigt sein, wie die gegen FSME, Typhus, Hepatitis B oder Gelbfieber, die rechtzeitig eingeplant werden müssen.
Wichtige Dokumente Ihren Impfpass sollten Sie zu Ihren Reiseunterlagen legen sowie etwaige sonstige Pässe, wie Allergie-, Diabetiker- oder Marcumarausweis. Nehmen Sie Dauermedikamente ein, denken Sie an eine ausreichende Menge sowie zusätzlich mindestens ein Drittel als Reserve. Listen Sie Ihre benötigten Arzneimittel auf oder fügen am besten die Gebrauchsinformationen dazu. Falls ein Medikament doch aus- oder verloren gehen sollte, ist die Beschaffung am Urlaubsort leichter. Hilfreich können auch die Diagnosen oder eine Kopie des letzten Arztberichts sein, damit ein Arzt am Urlaubsort Sie notfalls weiterbehandeln kann. Für eventuelle Rückfragen halten Sie die Telefonnummern Ihrer behandelnden Ärzte in Deutschland bereit.
Die Reiseapotheke – Hilfe im Notfall Fieberthermometer, Schere sowie Pinzette gehören immer dazu. Die Bedürfnisse können sonst sehr unterschiedlich sein. Lassen Sie sich Ihre Reiseapotheke deshalb nach Ihren gesundheitlichen „Schwachpunkten“ ganz individuell zusammenstellen. Sie erhalten von uns gern eine Checkliste.
Medikamente ins Handgepäck Regelmäßig oder im Notfall einzunehmende Medikamente behalten Sie unbedingt im Handgepäck. Falls der Koffer das Reiseziel nicht gleichzeitig erreicht, empfehlen sich sicherheitshalber mehrere Tagesdosen. Abschwellende Nasentropfen sollten Sie bei Druckproblemen im Flugzeug griffbereit haben.
Reisethrombose vorbeugen Langes und unbewegliches Sitzen während Auto-, Bus- oder Flugreise, häufi g verbunden mit mangelnder Flüssigkeitszufuhr, kann zu einer Venenthrombose führen. Das Risiko ist erhöht z. B. bei Übergewicht, Krampfadern, Einnahme von östrogenhaltigen Präparaten (Pille, Wechseljahrs-Hormone), Blutgerinnungsstörungen, Thrombosen in der Vorgeschichte. Trinken Sie ausreichend und regelmäßig nichtalkoholische Flüssigkeiten. Bewegen Sie, auch im Sitzen, immer wieder Ihre Beine, um einem Blutstau vorzubeugen. Tragen Sie Kompressionstrümpfe, am besten individuell angepasst. Das Anschwellen der Beine nach langem Sitzen ist ein sehr häufiges Problem, hat aber nichts mit einer Thrombose zu tun.
Gute Reise!
Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
16.06.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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BfArM warnt vor gefälschtem TAMIFLU |

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BfArM ) hat erneut davor gewarnt, Arzneimittel aus unsicheren Quellen über das Internet zu erwerben. Anlass gibt die Aufdeckung von zwei neuen Fälschungsfällen des verschreibungspflichtigen Arzneimittel TAMIFLU.
Wie das BfArM am 15. Mai mitteilte, ist die Behörde informiert worden, dass in beiden Fällen die Produkte in Südkorea sichergestellt und jedenfalls in einem Fall über das Internet bezogen wurden. Chemische Analysen ergaben, dass das Produkt keinen Wirkstoff bzw. statt des Wirkstoffs Oseltamivir das Antibiotikum Metronidazol enthielt.
Das BfArM verwies darauf, dass angesichts der Vogelgrippefälle in Südostasien - hier wird das Arzneimittel dringend benötigt – dort ein besonderer Anreiz bestehe, das in der EU zur Behandlung der Influenza zugelassene TAMIFLU zu fälschen oder über unseriöse Wege zu vertreiben. BfArM – Leiter Reinhard Kurth warnte daher vor einem Kauf aus zweifelhaften Quellen: „Für die Patienten sind die geschickten Fälschungen in der Regel nicht zu erkennen. Die Einnahme von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ohne die vorherige Konsultation eines Arztes kann zudem wegen der fehlenden ärztlichen Kontrolle mit hohen Risiken für die Gesundheit verbunden sein“.
Quelle: Deutsche Apotheker Zeitung, Nr. 20 vom 17.05.2007
21.05.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Arzneipfusch im Web ertragreicher als Drogenhandel |

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Im Internet entwickelt sich ein gefährlicher Drogenhandel neuer Art: Skrupellos werden illegale Medikamenten–Imitate vertrieben, beklagt der frühere Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, Professor Dr. Harald Schweim.
„ Ich schätze, dass hier zwischen 30 und 50 Prozent der Produkte gefälscht sind. Da wird inzwischen mehr verdient als im Drogenhandel“, sagte der Bonner Pharmakologe in einem Interview. Attraktiv für Fälscher seien Präparate, die der Patient meist selbst bezahlen müsse, etwa Mittel gegen Potenzstörungen und Schlankheitspillen. Die Fälschungen seien bestenfalls wirkungslos, schlimmstenfalls mehr als nur schädlich. „So kursieren Potenzmittel, die dreifach überdosiert sind, was lebensgefährlich ist“, urteilt Schweim. „Manchen Pillen wird sogar Gift beigemischt, um eine Wirkung vorzutäuschen.“
Quelle: dgd, Nr. 10/2007, S. 17
21.05.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit |

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Arzneistoffe können über die Plazenta oder die Muttermilch in den Blutkreislauf des Kindes gelangen. Eine Arzneimitteleinnahme der Mutter birgt deshalb ein Risiko für das (ungeborene) Kind. Schwere Missbildungen oder gar der Tod des Kindes können die Folge sein. Die Gefahr nimmt zu, je mehr Arzneistoffe gleichzeitig angewendet werden. Für Art bzw. Ausmaß der Schädigung spielen die Dosis, die Dauer sowie der Zeitpunkt der Anwendung eine entscheidende Rolle. Besonders kritisch ist die Phase der Organentstehung in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten sowie der Zeitraum um die Geburt. Dies betrifft nicht nur verschreibungspflichtige Mittel; auch rezeptfreie und Naturheilpräparate können unter Umständen schaden.
Unterlassen der Behandlung auch riskant Bei aller Sorge um das Kind ist eine Nicht-Behandlung der Mutter auch keine Lösung; denn die Erkrankung selbst stellt ebenfalls ein mögliches Risiko dar. Jede Missempfindung der Mutter kann sich auch als Stress auf das Ungeborene auswirken. Wird die Therapie von bestimmten Krankheiten wie beispielsweise Asthma oder Bluthochdruck einfach abgebrochen oder unterlassen, können sich diese so verschlimmern, dass nicht nur die Mutter, sondern auch das Kind massiv gefährdet ist.
Gebrauch kritisch abwägen Bevor die Mutter ein Arzneimittel anwendet, ist im Einzelfall der erwartete Nutzen gegenüber dem möglichen Risiko abzuwägen. Es gilt der Leitsatz: so viel wie nötig und so wenig wie möglich! Für die meisten Erkrankungen gibt es Medikamente, für die ausreichende Erfahrungen vorliegen. Die Anzahl der garantiert schädigenden Arzneisubstanzen ist gering. Regelmäßiger Konsum von Alkohol und harten Drogen führen häufiger zu einer Schädigung des Kindes als Arzneistoffe.
Gebrauchsinformation wenig aussagekräftig Die gängige Empfehlung: „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage ...“ hilft bei Fragen zur Medikamenteneinnahme in Schwangerschaft und Stillzeit selten weiter. Die dort abgedruckten Informationen des Herstellers sind leider spärlich und eher zurückhaltend formuliert. Meist findet sich der Hinweis „kontraindiziert“. Dabei wird häufig nicht differenziert, ob es sich tatsächlich um eine ernst zu nehmende Warnung vor einem potenziellen Risiko handelt oder ob lediglich vorsorgliche Gründe dahinter stecken, da Erfahrungen unzureichend sind oder der Hersteller sich von vornherein gegenüber Haftungsansprüchen absichern will. Medizinische Fachinstitute haben sich inzwischen der Problematik angenommen, indem sie unerwünschte Arzneimittelwirkungen in Schwangerschaft und Stillzeit bundesweit systematisch erfassen.
Nur nach Rat von Fachleuten Auf diese aktuellen, wissenschaftlich fundierten Daten können Ärzte und Apotheker zurückgreifen und in die individuelle Beratung einbeziehen. Deshalb sollte immer der zweite Teil des Hinweissatzes „... fragen Sie erst Ihren Arzt und Apotheker“ beherzigt werden, ehe ein Arzneimittel eingenommen wird. Auch bei „kleineren“ Beschwerden sollten Arzneimittel auf keinen Fall auf eigene Faust angewendet werden.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
01.05.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Erfolgreich abnehmen erfordert Geduld |

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Schön wär’s, wenn überflüssige Kilos so schnell „purzeln“ würden, wie die Werbung vollmundig verspricht. Doch oft über Jahre angefutterte Fettpölsterchen lassen sich nicht so einfach wegzaubern. Auch sind die sogenannten Idealmaße selbst mit einer starken Gewichtsreduktion selten zu erreichen, da unterschiedliche Körperproportionen naturgegeben sind. Stecken Sie Ihr Ziel nicht zu hoch.
Keine Extremdiäten! Hinter den anfangs scheinbar blitzartig verlorenen Pfunden steckt meist eine höhere Ausscheidung von Wasser und nicht der gewünschte Fettabbau. Zudem schwindet meist die Muskelmasse. Weniger Muskeln erniedrigen wiederum automatisch den Kalorienverbrauch. Wird die Nahrungszufuhr gedrosselt, schaltet der Stoffwechsel außerdem auf Sparflamme und fährt als Schutzmechanismus seinen Energieumsatz herunter. Wer abnehmen möchte,muss folglich seine Kalorienzufuhr immer weiter herunterschrauben. Auf diesem reduzierten Niveau arbeitet der Körper auch dann noch einige Zeit weiter, selbst wenn der Mensch längst wieder „normal“ isst. Also nimmt er sofort wieder zu. Oft wiegt er nach der Diät sogar noch mehr als vorher (Jojo-Effekt). Deshalb sind auch Fasten- oder gar Hungerkur, die ohnehin nicht ohne ärztliche Rücksprache durchgeführt werden sollten, keine geeigneten Methoden zum „Abspecken“.
Energiebalance Wer zuviel auf die Waage bringt, hat seinem Körper meist längerfristig mehr Energie zugeführt, als dieser benötigt. Dieses Verhältnis gilt es daher solange umzukehren, bis das Zielgewicht erreicht ist. Ohne dauerhafte Änderungen der Lebensweise geht es dabei leider nicht. Wichtig ist, dass diese schrittweise umgesetzt und dann für immer in den Alltag integriert werden. Je langsamer Sie vorgehen, desto leichter können Sie Ihr Wunschgewicht erreichen und auch halten.
Regelmäßig bewegen Körperliche Betätigung aktiviert den Stoffwechsel. Muskeln werden aufgebaut. Da ihre Masse dabei zunimmt, kann das Körpergewicht zunächst stagnieren. Mehr Muskeln verbrennen dann aber schließlich mehr Energie, und die Fettdepots schmelzen. Rad fahren, Schwimmen oder Walking sind ideal.
Ernährung umstellen Um weniger Kalorien zuzuführen, muss ein neues Essverhalten erlernt werden. Ein pauschales FdH wäre da verkehrt, könnte dadurch doch ein Mangel an lebensnotwendigen Stoffen entstehen. Reduzieren Sie besser den Verzehr an tierischen Fetten und erhöhen Sie den Anteil an Ballaststoffen mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Nehmen Sie reichlich kalorienfreie Getränke zu sich.
Sättigung beschleunigen Füll- bzw. Quellstoffe, wie z. B. Kleie, Leinsamen oder Flohsamen, wirken rein physikalisch. Mit viel Flüssigkeit eingenommen, vergrößern sie ihr Volumen im Magen und nehmen so das Hungergefühl. Fertigpräparate aus der Apotheke mit Alginat, Guar, Inulin oder Cellulosefasern erzielen einen ähnlichen Effekt. Die Einnahme sollte etwa 30 Minuten vor einer Mahlzeit erfolgen.
Fertigkost ersetzt Mahlzeit Als eine praktische Hilfe erweisen sich bilanzierte, diätetische Fertigprodukte, mit denen einzelne Mahlzeiten vollwertig ersetzt werden können. Diese enthalten alle lebenswichtigen Stoffe in ausreichender Menge bei einer deutlich reduzierten Kalorienzufuhr.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
01.04.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Die Haut vor Sonne schützen |

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Das warme Frühlingswetter lockt zum ersten Sonnenbad. Die Kraft der Sonne scheint gering – dennoch ist die Haut ihr meist noch nicht gewachsen. Das erste Sonnenbad sollte daher nicht länger als eine Viertelstunde dauern. Und zusätzlich sollte die Haut konsequent mit Sonnenschutzmitteln geschützt werden.
Die UV B–Strahlung ist überwiegend für die Bräunung und Sonnenbrände verantwortlich, dringt aber nur in die obersten Schichten der Haut ein. Dagegen erreicht die UV A–Strahlung auch tiefere Schichten und lässt die Haut frühzeitig altern. Wer also lange junge Haut behalten will, sollte zuviel Sonne meiden. Auch die Verwendung von Tageskosmetik mit UV-Schutz ist empfehlenswert.
Sonnenschutzmittel enthalten chemische und/oder physikalische Filtersubstanzen. Zu diesen zählen z.B. Titandioxid oder Zinkoxid.
Für viele Anwender spielen aber nicht nur die Filtersubstanzen eine Rolle. Ebenso wichtig sind auch die Grundlagen, in denen die Filtersubstanzen verarbeitet sind. Hier sollten insbesondere Verwender, die zu Allergien neigen, fachkundigen Rat in der Apotheke einholen. Auch zu Sonnenschutzmitteln für Kinder sollten sich Eltern Rat holen.
Ganz neu und besonders breit in der Schutzwirkung sind Sonnenschutzmittel mit zusätzlichen Infrarot–Filtern.
Und zur ganz schnellen Regeneration der sonnenbelasteten Haut sind Pflegeprodukte zu empfehlen, die das Enzym Phytolase enthalten. Das bewirkt nachweislich eine Wiederherstellung der angegriffenen Zellen in wenigen Stunden.
Zu allen Fragen rund um den Sonnenschutz beraten wir Sie gerne und kompetent.
Wir führen Sonnenschutz LADIVAL, EUCERIN, VICHY, WIDMER, ANTHELIOS und DAYLONG.
30.03.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen Breite Str. 14 Tel: 02361-23777
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Hohe Ansteckungsgefahr durch Noroviren |
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Zurzeit grassieren akute Magen-Darm-Infektionen, die vor allem mit heftigem Erbrechen und starken Durchfällen einhergehen. Verursacher sind derzeit meist die Noroviren. Wie können Sie sich davor schützen und im Falle einer Erkrankung behandeln?
Wie steckt man sich an? Erkrankte scheiden die Viren mit dem Stuhl und/oder dem Erbrochenen aus. Die Erreger können über die Hände oder damit verschmutzte Gegenstände in den Mund gelangen oder auch über beim Erbrechen versprühte, feine Tröpfchen mit der Luft eingeatmet werden. Verunreinigte Speisen und Trinkwasser sind weitere Infektionsquellen. Eine minimale Dosis reicht bereits aus, um sich zu infizieren.
Wer ist besonders gefährdet? Kinder unter 5 Jahren und über 70-Jährige sind besonders häufig betroffen. Bei Säuglingen und Kleinkindern stehen Norovirus-Infektionen hinter den Rotaviren an zweiter Stelle als Ursache von akuten Magen-Darm-Infektionen. In Gemeinschaftseinrichtungen wie Altenheimen oder auch Krankenhäusern können sich die Erreger schnell ausbreiten.
Strikte Hygiene wichtig Wenn möglich, meiden Sie den direkten Kontakt zu Erkrankten. Waschen Sie sich stets sorgfältig Ihre Hände, vor allem vor dem Essen. Ist eine Person im eigenen Haushalt betroffen, muss die Hygiene strikt eingehalten werden: Mögliche Infektionsquellen wie beispielsweise Toilette, Waschbecken, Türklinken sind konsequent zu reinigen. Verwenden Sie zum Putzen Einwegtücher und entsorgen diese anschließend, damit die Erreger nicht weiter verbreitet werden. Tragen Sie dabei zum Schutz Haushaltshandschuhe. Leib- und Bettwäsche sowie Handtücher sollten Sie bei Temperaturen von mindestens 60 °C mit einem Vollwaschmittel waschen. Erkrankte sollten möglichst keine Speisen für andere zubereiten. Genesende müssen auf eine intensive Toiletten- und Händehygiene auch noch für ein bis zwei Wochen nach Abklingen der akuten Krankheitssymptome achten; denn so lange können die Viren in ihrem Stuhl ausgeschieden werden.
Großer Flüssigkeitsverlust gefährlich Bei starkem Durchfall und Erbrechen verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit und droht auszutrocknen. Bei schweren Verläufen sollte vor allem bei kleinen Kindern, älteren Patienten und Personen mit Grunderkrankungen frühzeitig ein Arzt konsultiert werden. Der Zustand kann lebensbedrohend sein und eine Infusionsbehandlung im Krankenhaus erforderlich machen.
Orale Rehydratationslösung Eine Impfung oder Medikamente, die der Infektion vorbeugen oder die Viren ursächlich bekämpfen könnten, stehen nicht zur Verfügung. Gelindert werden können lediglich die Symptome. Unbedingt müssen schnellstmöglich die mangelnde Flüssigkeit und auch lebensnotwendige Salze (Elektrolyte) ersetzt werden. Die Apotheke hält ausgewogene Fertigmischungen bereit, die zudem auch Traubenzucker als Energielieferant enthalten. Das Pulver wird in abgekochtem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken.
Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
07.02.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Gefährliche Fehlerquote bei DocMorris! |

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Beanstandungen der Techniker Krankenkasse bei der Überprüfung der von DocMorris abgerechneten Rezepte ergab folgendes Bild:
Von 109 verordneten Produkten waren 89 (= 81,65% !) nicht korrekt beliefert bzw. nicht korrekt berechnet worden. In 50% der beanstandeten Fälle wurde ein falscher Vertragspreis in Ansatz gebracht. In rund 17% der Fälle allerdings musste Kasse vermerken: „Abgabe weicht von der Verordnung ab“. Dies bedeutet im Klartext, dass hier ein anderes als das verordnete Arzneimittel abgegeben wurde. Wie anhand der Pharmazentralnummer ermittelt wurde, erhielten die Patienten dann schon mal ein Gichtmittel (Allopurinol) statt eines Betablockers (Dilatrend) oder ein Immunsuppressivum (Rapamune) statt des verordneten Diuretikums (Furosemid).
Quelle: Deutsche Apotheker-Zeitung Nr. 3 vom 18.01.2007
21.01.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Übergewicht - und was man dagegen tun kann |

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Übergewicht ist für viele ein Problem. Es schränkt nicht nur die Lebensqualität ein, sondern schädigt vor allem die Gesundheit. Die Einheit, mit der Übergewicht definiert wurde, war der BROCA–Index: Körpergröße (in cm) minus 100 = Normalgewicht. Wer mehr als 10% über dem Normalgewicht lag, galt als übergewichtig.
Heute wird der BMI – Body Mass Index – benutzt: Körpergewicht ( in kg ) dividiert durch die Körpergröße (in m) zum Quadrat.
18,5 bis 25 = normalgewichtig 25 bis 30 = leicht übergewichtig 30 bis 40 = mäßig übergewichtig über 40 = extrem übergewichtig
Die Ursachen für die Entstehung des Übergewichts sind vielfältig: Zu fette und vor allem ein Zuviel an Nahrung, wenig Bewegung, ungeregeltes, falsches Essen und falscher Umgang mit Stress und Frust (Kummerspeck).
Folgende Erkrankungen werden entweder direkt durch Übergewicht ausgelöst oder verschlimmert: Fettleber, Fettstoffwechselstörungen, Gallensteine, Gefäßverkalkung, Gelenkerkrankungen, Gicht, Herzinfarkt, Herzschwäche, Schlaganfall, Diabetes.
Wie kann ich abnehmen?
Wichtig: ohne Geduld und andauernde Entschlossenheit ist ein Ziel nicht zu erreichen! Es gibt keine Patentrezepte! Würde eine von den ca. 200 Diätarten bei allen helfen, dann gäbe es ja gar nicht so viele!
Erfolg kann man nur haben, wenn mindestens diese drei Punkte zusammenwirken: 1. kalorien- und fettarme Ernährung 2. dem Alter und der Situation angepasste Ernährung 3. mehr körperliche Bewegung.
- Essen Sie deutlich weniger Fett, indem Sie fettreduzierte Wurstwaren, mageres Fleisch und fettarme Fischsorten bevorzugen.
- Salate und Gemüse (fettarm zubereitet) können Sie fast in beliebiger Menge essen.
- Brot, Kartoffeln, Reis und Nudeln können Sie essen nicht soviel wie möglich, sondern so wenig wie nötig.
- Trinken Sie reichlich, aber bevorzugt kalorienfreie Getränke wie Mineralwasser, Kaffee oder Tee und nur wenig alkoholische Getränke.
- Bevorzugen Sie ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrote, Hülsenfrüchte und Obst, da sie länger ein Sättigungsgefühl vermitteln und außerdem einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen aufweisen.
- Essen Sie mehrfach am Tag sehr kleine Portionen.
Das Team der ALTEN APOTHEKE wünscht Ihnen viel Erfolg.
01.01.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Juckreiz: Ursachen und Behandlung |

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Juckende Insektenstiche sind zwar unangenehm, die Beschwerden bestehen aber nur kurze Zeit und können leicht gelindert werden. Problematisch ist Juckreiz dagegen, wenn er längerfristig anhält und große Hautpartien betroffen sind. Kratzen, Scheuern oder Kneifen unterdrücken den Juckreiz nur für einen Moment, um dann noch stärker zu quälen. Chronischer Juckreiz ist meist schlimmer als Schmerz. Da möchte man schier „aus seiner Haut“ fahren.
Ursachen erforschen Juckreiz übt ähnlich wie Schmerz eine wichtige Alarmfunktion des Körpers aus. Die Haut muss dabei nicht immer sichtbar verändert sein. Dahinterstecken können beispielsweise eine Pilzinfektion, eine hormonelle Umstellung wie in der Schwangerschaft oder ein Diabetes. Manchmal kann Juckreiz sogar einer ernsten Erkrankung vorausgehen. Auch eine Medikamenten- oder Nahrungsmittelunverträglichkeit können der Grund dafür sein. Die eigentliche Ursache herauszufinden, gleicht zwar oft der Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen, ermöglicht es aber, dann gezielt zu behandeln. Bei anhaltendem Juckreiz sollte deshalb unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Dies gilt auch, wenn die Haut offen oder infiziert ist.
Richtige Hautpflege A & O Der Hautzustand spielt eine große Rolle. Trockene Haut juckt. Verstärkt wird dieser Effekt im Winter durch den Wechsel zwischen niedrigen Außentemperaturen und Heizungsluft. Seife und Putzmittel laugen Hausfrauenhände aus. Besonders betroffen sind vor allem ältere Menschen, denn der Fettgehalt der Haut nimmt mit zunehmendem Lebensalter deutlich ab. Mit der richtigen Pflege lässt sich die Problematik jedoch deutlich verbessern. Mindestens zweimal täglich sollten die betroffenen Körperpartien rückgefettet werden. Ob mit Lotion, Creme, Fettcreme oder Salbe hängt vom jeweiligen Hautzustand ab und erfordert eine individuelle Beratung in der Apotheke. Als Dusch- oder Badezusätze sind medizinische Ölbäder beispielsweise mit Sojabohnenöl oder Gamma-Linolensäure geeignet, wobei die Wassertemperatur 35 Grad Celsius nicht überschreiten sollte. Die anzuwendenden Mittel sollten parfümfrei sein.
Arzneistoffzusätze lindern Unabhängig von der Ursachenbehandlung lassen sich die Symptome darüber hinaus durch den Zusatz verschiedener Arzneistoffe beruhigen. Oberflächlich leicht betäubend wirkt zum Beispiel Polidocanol. Einen abschwächenden Effekt erzielen auch Gerbstoffe, wie Eichenrinde, Tannin oder Schwarzer Tee, sowie Menthol oder Campher. Harnstoff verbessert die Hautfeuchte. Wichtig ist, dass der Patient im Falle einer Juck-Attacke das entsprechende Präparat anwendet, bevor er kratzt. Dieses sollte somit auch nachts stets griffbereit sein.
Provokatoren ausschalten Juckreiz resultiert oft durch die Addition mehrerer Faktoren. Auslöser kann dann ein falsches Verhalten sein: Zu häufiges und zu langes Baden oder Duschen sowie zu heißes Wasser und Schaumzusätze „putzen“ die Fette von der Haut. Aber auch der Genuss von Alkohol, scharfen Gewürzen oder heißen Getränken sowie kratzende Kleidungsstücke können Juckreiz hervorrufen oder zumindest fördern und sind daher besser zu meiden.
Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
01.01.2007 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Husten - ein unliebsamer Begleiter im Winter |

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Wer kennt das nicht, im Herbst und Winter nasskaltes Wetter und schwankende Temperaturen. Erkältungskrankheiten haben Hochsaison. Meistens sind es Viren, die wir mit unserer Atemluft einatmen und die eine Entzündung der oberen Luftwege hervorrufen. Diese ist allgemein bekannt als Erkältung. Typische Zeichen sind Schnupfen, Husten und Halsschmerzen.
Hervorgerufen werden diese Beschwerden durch die Entzündung von Nase, Bronchien und Rachen. Bedingt durch die Entzündung schwellen die Schleimhäute an, was zu einer Behinderung der Atmung führt. Häufig kommt es bei einer „normalen“ Erkältung, die durch eine Virusinfektion verursacht wurde, zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien. Der Körper produziert als Abwehrreaktion auf die eingedrungenen Erreger verstärkt Schleim. Dieser ruft im Bronchialsystem einen Hustenreiz hervor und wird durch das Abhusten aus den Bronchien abtransportiert.
Der abgehustete Schleim hat zunächst eine weiße bis gelbliche Farbe, nach Bakterieninfektion aber erscheint er grünlich. Dann ist ein Arztbesuch erforderlich. Es kommt auch zu Allgemeinbeschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen. Bedingt durch den Husten treten oft auch Schmerzen im Brustraum auf. Eine akute Entzündung der Bronchien kann schließlich in eine Entzündung des angrenzenden Lungegewebes übergehen, d.h. zu einer Lungenentzündung führen
Was können Sie tun?
1. Verzicht auf Zigaretten, Zigarren, Pfeife 2. Vermeidung von Staubbelastung 3. viel frische Luft 4. schleimlösende Medikamente nehmen 5. viel trinken, besonders geeignet ist Hustentee
Bei uns ist eine gute Beratung selbstverständlich. Testen Sie uns!
14.12.2006 Alte Apotheke Recklinghausen Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung
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Gesundheitsreform = Gesundheitsgau |
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Negativliste von ungeeigneten Vorschlägen = etwas ganz Besonderes: Etwas besonders Schlechtes!
- Hunderte Politiker können (wollen) nicht rechnen. Sie verlieren aber nicht ihren Job. - Tausende Apothekenmitarbeiterinnen können rechnen, verlieren aber schuldlos ihren Job. - Wenn Apotheker sich verrechnen, kann das Menschenleben kosten. - Wenn Politiker sich verrechnen, kostet das „nur“ Arbeitsplätze.
Begründung: Deutsche Apotheken geben für 24 Milliarden Euro Medikamente an Krankenversicherte ab. Davon erhalten die Apotheken 3,9 Milliarden Euro für Lagerung und Lieferung von Arzneimitteln, wenn nötig bis an Krankenbett, für ihre Beratung, für den Notdienst, für die Betriebskosten (Löhne, Miete, Strom), für die eigene Kranken- und Altersversicherung.
Das sind nur 2,7% der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung.
Nach den Plänen sollen durch die „Gesundheitsreform“ 1 bis 1,5 Milliarden Euro von den Apotheken gezahlt werden. Diesen Betrag ziehen die Politiker nun von den 24 Milliarden Gesamtumsatz ab.
Das ist katastrophal falsch: Tatsächlich muss nämlich dieser Betrag von den 3,9 Milliarden abgezogen werden. Somit müssen die Apotheken nicht auf 6% vom Umsatz verzichten – das ist die Politikerrechnung – sondern müssen auf 40% ihrer Erlöse verzichten – das ist Wahrheit. Damit können die Apotheken neben der Miete kaum noch Löhne zahlen.
01.12.2006
Rudolf Strunk Apotheker f. Offizinpharmazie Alte Apotheke Recklinghausen
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Zimt: Risiko für die Gesundheit? |

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Zimt wurde bereits im Altertum als Gewürz verwendet. In Stangen oder pulverisiert erfreut er sich heutzutage bei der Weihnachtsbäckerei, in Glühwein, Süßspeisen oder Kompott großer Beliebtheit. Auch Kaugummi, Cola-Getränke oder Zahnpasta können mit Zimt aromatisiert sein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt nun davor, größere Mengen an zimthaltigen Lebensmitteln zu verzehren. Im Handel wurde bei Kontrollen mit Zimt aromatisierter Fertigprodukte die Substanz „Cumarin“ in unzulässigen Mengen gefunden. Das Amt sieht dadurch die Gesundheit der Verbraucher gefährdet.
Cumarin leberschädigend Zimt enthält den Aroma- und Duftstoff „Cumarin“ als natürlichen Bestandteil. Bei besonders empfindlichen Personen kann „Cumarin“ einen Leberschaden auslösen, der allerdings reversibel ist. Kleine Mengen werden, auch bei täglichem Genuss, toleriert. Kinder vertragen jedoch weniger als Erwachsene. Das Risiko steigt mit der aufgenommenen Dosis. Für den Cumarin-Gehalt von Lebensmitteln ist deshalb eine Obergrenze festgelegt, die nicht überschritten werden darf.
Verschiedene Zimtsorten Zimt ist die von der Außenrinde befreite, getrocknete Innenrinde von Bäumen aus der Familie der Lorbeergewächse. Je nach Herkunft und Art unterscheidet sich Zimt aber zum Teil erheblich in seinen Inhaltsstoffen sowie auch in deren Gehalt. Der sogenannte echte oder Ceylon-Zimt enthält lediglich unbedenkliche Spuren von „Cumarin“. Dagegen weist der billigere chinesische, auch Cassia-Zimt genannte, davon ein Vielfaches auf.
Unterscheidung schwierig Die Herkunft des Zimts ist auf der Verpackung oft nicht deklariert oder, falls doch, gelegentlich sogar falsch angegeben. Im Handel befindlicher Ceylon-Zimt ist zudem auch häufig mit der China-Variante verfälscht, besonders der in pulverisierter Form. Eine Unterscheidung mit dem bloßen Auge ist kaum möglich.
Die Dosis macht’s Da der Cumarin-Gehalt bei fertigen Produkten bislang leider nicht ersichtlich ist, sollten zimthaltige Lebensmittel sicherheitshalber nicht in größeren Mengen verzehrt werden. Für Kleinkinder kann die tolerierbare tägliche Menge zum Beispiel schon durch drei Zimtsterne ausgeschöpft sein. Mit rund 15 Zimtsternen könnte das für Erwachsene der Fall sein. Bei der Tageshöchstmenge ist der Zimtgehalt anderer Fertigprodukte, wie Milchreis mit Zimt, mit zu berücksichtigen.
Geprüfte Apothekenqualität Apotheken bzw. deren Rohstofflieferanten analysieren sorgfältigst den Cumarin-Gehalt für jede Charge des importierten Ceylon-Zimts mittels aufwendiger Verfahren. Über ein entsprechendes Prüfzertifikat verfügen hauptsächlich Schnitt- und Stangen-Ware.
Selbstzubereitetes sicher Verwenden Sie für Ihre Speisen nur geprüften Ceylon-Zimt aus der Apotheke. Stücke oder Stangen pulverisieren Sie am besten erst kurz vor dem Gebrauch in einem Mörser. Dadurch erzielen Sie auch ein besseres Aroma. Denn wer möchte Weihnachten schon die Plätzchen zählen. Gehen Sie auf Nummer sicher mit der Apotheke, da weiß man, was man hat.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
01.12.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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"Bei uns wäre ich längst tot" |

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Reger Patienten-Grenzverkehr
Die Diskussion der Deutschen über ihren medizinischen Standard beobachten viele Niederländer mit einem gewissen Unverständnis. Für sie zählt das Gesundheitswesen im Nachbarland mit zum Besten, was ein Patient bekommen kann. «Bis ich bei uns an den richtigen Arzt gerate, bin ich längst tot», kommentiert der 61-jährige Karl das niederländische Gesundheitssystem mit Galgenhumor.
Karl wohnt im niederländischen Vaals, unweit von Aachen. Seit vier Jahren geht er in Aachen zum Arzt - und ist hochzufrieden. So wie er machen es tausende Landsleute im Aachener Grenzland. «Es gibt einen regen Grenzverkehr bei den Patienten», bestätigt Norbert Prümmer. Er leitet die AOK-Geschäftsstelle in Vaals mit dem vielsagenden Namen «Europa».
Europa sei der Leitgedanke gewesen, als die AOK und die größte niederländische Krankenkasse, die CZ Groep, vor rund sechs Jahren ein Kooperationsabkommen abschlossen. Danach dürfen sich CZ-Versicherte bei deutschen Ärzten behandeln lassen - Zahnbehandlung ausgeschlossen, weil die bei den Niederländern nicht zu den Regelleistungen gehört.
Karl aus Vaals hat eine so genannte Jahreskarte, die man dazu braucht. Und er ist froh darüber. «Bei uns wird man von Hüh nach Hott geschickt», beschreibt er die Situation daheim. Will er beispielsweise zum Internisten, muss er beim Hausarzt eine Überweisung holen. Wer beim Wort Hausarzt an den deutschen Hausarzt denkt, der einen schon lange kennt und dem man vertraut, liegt falsch. «Da hol' ich nur die Überweisungen ab oder Rezepte für Medikamente», sagt der 61-Jährige.
Fachärzte praktizieren im Nachbarland nur in Krankenhäusern. Auf einen Termin, etwa beim Internisten, müsse er Monate warten, erzählt Karl. «Wenn du dann untersucht wirst, kommt der Assistent vom Assistenten. Dann wirst du nach Hause geschickt und musst warten. Dann musst du wieder hin, hast wieder einen anderen Arzt, der dann sagt, dass man für eine weitere Untersuchung zu einem anderen Arzt muss», beschreibt er eine Odyssee.
Karls deutsche Ärztin Marion Ries hört die Klagen von Niederländern häufig. Immerhin wohnt jeder Fünfte, der in ihre Aachener Praxis kommt, jenseits der Grenze. «Schlechte Versorgung, es kümmert sich keiner, Wartezeiten zu lang», gibt die zweite Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Aachen die Kritik wieder.
In der Debatte über die medizinische Versorgung in Deutschland ist sie zwiegespalten. Den Niederländern sagt sie: «Genießen Sie es, solange es noch geht. Wer weiß, wohin wir in Deutschland steuern.» Die Patientenversorgung sei jetzt im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch gut.
Die Situation der Ärzte sei aber schlecht. Und das werde sich auch auf die Patientenversorgung auswirken, meint Marion Ries. «Wenn die Kollegen keine Möglichkeit sehen, dass sich die Situation verbessert, dann sind wir nicht weit von Systemen in anderen Ländern entfernt.» Dann sei absehbar, dass sie nur noch das tun, was man ihnen bezahlt.
Der 61-jährige Karl sieht keinen Grund, sich zu sorgen. Das System in Deutschland ist aus seiner Sicht so «fantastisch», dass bis zum niederländischen Standard viel Puffer bleibt.
Quelle: www.journalmed.de
09.11.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Gelenkschmerzen: eingreifen statt abwarten |

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Ihre Gelenke sind steif? Sie verspüren quälende Schmerzen? Da möchten Sie sich am liebsten gar nicht bewegen. Doch gerade das wäre grundverkehrt. Denn je weniger Muskeln und Gelenke trainiert werden, um so mehr können sich Ihre Beschwerden verschlimmern. Entgehen Sie einem solchen Teufelskreis, indem Sie frühzeitig etwas dagegen tun.
Wurzel des Übels erforschen Schmerz ist lediglich ein Signal des Körpers: Hier stimmt etwas nicht. Aber was genau, dazu müssen genaue Untersuchungen erfolgen. Handelt es sich dabei um eine akute Verletzung, ist der Knorpel in den Gelenken altersbedingt abgenutzt (Arthrose) oder steht mehr ein rheumatisch entzündlicher Prozess im Vordergrund. Je nach Ursache kann dann gezielt ein Therapieplan aufgestellt werden.
Schmerz ausschalten Hält ein Schmerz über einen längeren Zeitraum an, kann er sich so in das Gedächtnis einprägen, dass er vom Betroffenen auch ohne Auslöser weiterhin wahrgenommen wird. Deshalb sollten Schmerzen immer frühzeitig behandelt werden. Schnell helfen da beispielsweise die Wirkstoffe Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen, von denen auch rezeptfreie Präparate zu bekommen sind. Diese Substanzen wirken außerdem entzündungshemmend und abschwellend. Magen- und Darmempfindliche sollten bei innerer Anwendung vorsorglich dazu ein schützendes Mittel einnehmen. Denn die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt könnten gereizt werden.
Pflanzliche Alternativen Viele Gelenkbeschwerden erfordern eine langfristige oder sogar lebensbegleitende Behandlung. Auf Dauer sind daher oftmals Phytoprodukte besser verträglich. Für spezielle Auszüge aus der Teufelskrallenwurzel und der Weidenrinde ist die Wirksamkeit inzwischen nachgewiesen. Reicht ihre Wirkkraft bei starken Beschwerden allein nicht aus, sind die pflanzlichen Mittel dennoch begleitend sinnvoll. Die chemischen Stoffe können dann unter Umständen in ihrer Dosis herabgesetzt und so mögliche Nebenwirkungen verringert werden. Bedenken Sie, dass die Wirkung von Teufelskralle & Co. nicht sofort einsetzt. Von Vorteil ist es deshalb, parallel zu verfahren. Eine chemische Substanz stillt zunächst die akuten Schmerzen und wird nach etwa drei bis vier Wochen – inzwischen wirken die Pflanzen – allmählich ausgeschlichen. Bei verordneten Arzneimitteln sollten Sie das aber vorher mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.
Gelenke „schmieren“ Knirschen, Knacken oder Spannungsgefühl in den Gelenken sind Warnsignale für einen beginnenden, schleichenden Gelenkverschleiß. Besonders morgens lassen die Schmerzen erst nach einigen Minuten „Anlaufzeit“ nach. Das Gelenk kann sich auch heiß anfühlen, gerötet sein oder sogar anschwellen. Im Endstadium ist der Knorpel schließlich völlig abgerieben. Einmal zerstörter Gelenkknorpel lässt sich zwar nicht mehr heilen. Mit D-Glucosaminsulfat und Chondroitin, frühzeitig und langfristig angewendet, kann der Abbau des Knorpels jedoch gebremst und der Aufbau angeregt werden.
Übergewicht abbauen Jedes Kilo zuviel belastet unnötig die Gelenke. Stellen Sie daher Ihre Ernährung um und versuchen Sie, das Gewicht zu reduzieren. Diätetische Produkte können Ihnen die Startphase erleichtern.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
01.11.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Die privat geleitete Apotheke in Deutschland |

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Rund um die Uhr im Einsatz
Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen ist Aufgabe der Apotheken. So schreibt es das Gesetz vor. Dabei geht es um weit mehr als die Verteilung von Medikamenten.
Wunsch-Rezeptur Manchmal erfordert die Therapie eine individuelle Mixtur, die es nicht als Fertigarzneimittel gibt. Auch in unserer Apotheke werden solche Arzneimittel – Salben, Tropfen, Kapseln und anderes – hergestellt.
Penible Kontrolle Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, werden auch in unserer Apotheke im Safe aufbewahrt und in einer Kartei genauestens dokumentiert.
Alles am Platz Damit wärmeempfindliche Arzneimittel keinen Schaden nehmen, werden sie auch in unserer Apotheke exakt temperiert gelagert und regelmäßig kontrolliert.
Immer erreichbar Um Patienten in dringenden Fällen auch nachts und an Feiertagen mit Medikamenten versorgen zu können, wechseln wir uns mit anderen Apotheken mit Notdiensten ab.
Eiliger Zustelldienst Insbesondere bettlägerige und gehbehinderte Patienten werden von unserer Apotheke frei Haus mit Medikamenten, Verbandmitteln und anderem beliefert. Die fachliche Beratung ist dabei natürlich inklusive.
Wichtiger Test Die Arzneimittelsicherheit hat höchste Priorität, deshalb überprüfen wir alle Rezeptursubstanzen und Chemikalien. Auch Fertigarzneimittel werden regelmäßig kontrolliert, etwa auf Schäden an der Verpackung, auf Verfärbungen der Tabletten und Dragees und andere Veränderungen.
Am Puls der Zeit Damit unser ganzes Apothekenteam – schauen Sie unter dem Button "Unser Team" einmal nach – stets optimal beraten kann, sind interne Schulungen ebenso Standard wie Besuche externer Seminare und Vorträge.
21.10.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Apotheken punkten im Wettbewerb um Qualität |

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Beim Wettbewerb um die Qualität der Arzneimittelversorgung stehen deutsche Apotheken exzellent da. Dies machte Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, auf einer Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung des diesjährigen Apothekertages in München deutlich.
»Jeden Tag«, hob Wolf hervor, »besuchen mehr als 3,5 Millionen Menschen eine von 21 500 Apotheken. Dort stellen wir Apotheker uns dem Wettbewerb um pharmazeutische Leistung und Qualität. Als Gesundheitsberater bieten wir ein breites Dienstleistungsspektrum: Als Präventionsberater messen wir den Blutdruck, den Blutzucker und andere Werte. Wir fertigen individuell Rezepturen, nicht nur Salben, sondern auch hochwirksame Zytostatika. Wir Apotheker liefern den Kunden Arzneimittel auch nach Hause. Unser Motto: Wenn der Patient nicht in die Apotheke kommen kann, kommt die Apotheke zu ihm. Wir beraten über preiswerte Arzneimittel. Und wir erstellen Medikationslisten und reden mit den Ärzten über die Verordnungen, um auch hier optimieren zu können.«
Apotheken seien stets erreichbar, auch nachts hätten bundesweit 2 000 Apotheken geöffnet. Service, den die Kunden honorieren. Wolf zitierte dazu eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infas, nach der neun von zehn Kunden mit ihrer Apotheke zufrieden oder sehr zufrieden sind. Im Wettbewerb um Qualität punkten Apotheken also.
Doch Gesundheitspolitikern geht es bei der für Anfang kommenden Jahres geplanten Gesundheitsreform offenbar weniger um die Qualität der Arzneimittelversorgung, sie wollen vor allem den Wettbewerb bei den Arzneimittelpreisen erheblich verschärfen. Nach den jetzigen Formulierungen der Eckpunkte der Gesundheitsreform könnte es dazu kommen, dass ab 2007 jede Apotheke über Preise verschreibungspflichtiger Arzneimittel mit der pharmazeutischen Industrie verhandelt. Das lehnen die Apotheker ab, denn dabei würde der einheitliche Abgabepreis auf der Strecke bleiben. Die Konsequenz: Kranke Menschen müssten von Apotheke zu Apotheke laufen und nach dem besten Preis suchen. In den Eckpunkten der Gesundheitsreform werden von den Apothekern außerdem Rabatte in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro zu Gunsten der gesetzlichen Krankenkassen gefordert. Kommen sie bei Preisverhandlungen mit der Industrie nicht zusammen, müssen die Apotheker den Betrag aus eigener Tasche bezahlen. Große Konzerne werden aber kaum ernsthaft mit einzelnen Apotheken verhandeln. Das haben Großkonzerne gar nicht nötig, kritisierte Wolf. Er fordert, dass diejenigen, die tatsächlich auf der Anbieter- und Nachfragerseite stehen, also die Hersteller und Krankenkassen, direkt verhandeln sollen. Die Apothekerverbände können sich hier als Vermittler zwischen den Parteien einbringen – darin haben sie Erfahrung.
Für viele Apotheken dürften die geplanten Maßnahmen auf Dauer vermutlich das Aus bedeuten. Das »Handelsblatt« veröffentlichte in diesem Zusammenhang Schätzungen, nach denen bis zu 6 000 Apotheken verschwinden könnten. Das hält Wolf für durchaus realistisch. Und er warnte auf dem Apothekertag, dass nicht unbedingt Apotheken in guten Geschäftslagen wegfallen würden, sondern in Wohngebieten und auf dem Land. Das bedeutet, dass viele Patienten immer weitere Wege zur Apotheke in Kauf nehmen müssen.
Im Übrigen geht es auch um viele Arbeitsplätze. Obwohl die Wertschöpfung der Apotheken nur 2,7 Prozent aller Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung ausmacht, finanzieren sie damit neben ihrem Service auch 140 000 Arbeitsplätze in Deutschland. Darauf wies der Hauptgeschäftsführer der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Dr. Hans-Jürgen Seitz, auf dem Apothekertag hin. Dieses Fundament wirtschaftlichen Wachstums möchte Apothekerpräsident Wolf nicht einer »unausgegorenen Reformidee« wegen aufs Spiel setzen. Er fordert, das Reformvorhaben nachzubessern. Die Apotheker seien dabei weiter zu Gesprächen bereit. »Wir bieten unsere Hand, aber wir lassen sie uns nicht abhacken.«
Quelle: NAI, 10/2006
Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Deutsches Apothekenrecht gilt! |

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Mit Beschluss vom 12. September 2006 verpflichtet das Verwaltungsgericht Saarlouis das Saarländische Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales, die DocMorris - Filiale in Saarbrücken schließen zu lassen.
Damit entscheidet das Verwaltungsgericht gegen die völlig willkürliche, in der deutschen Rechtsgeschichte einmalige Beugung des deutschen Rechts durch den saarländischen Justizminister Hecken und bietet dessen Hinwegsetzen über den Willen des parlamentarischen Gesetzgebers Einhalt.
13.09.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Anzeigenkampagne kostet 2,48 Millionen Euro |

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Die Anzeigenkampagne der Bundesregierung für die geplante, von allen Seiten heftig kritisierte Gesundheitsreform wird ca. 2,48 Millionen Euro kosten.
Ein unverantwortlicher Betrag, wenn man bedenkt, dass die Bundesregierung selbst sagt, dass die „Details in geeigneter Weise“ mitgeteilt werden.
„Details in geeigneter Weise“ heißt für mich: einseitig, verzerrt, schönredend, voller Halb- oder gar Unwahrheiten. Verschweigend, dass ein weltweit anerkanntes System in den Strukturen zerstört werden wird. Nach dem Wunsch linker Ideologie des Gleichmachens, des Einschränkens, umschrieben mit dem Begriff des „medizinisch Notwendigen“ = auf niedrigstem Niveau. Nach den Vorstellungen von Prof. Lauterbach und seiner ehemaligen Chefin Frau Ulla Schmidt, unserer erfolglosen Gesundheitsministerin.
Wie war das mit nicht mehr erstattungsfähigem Insulin? Wie war das mit den Überlegungen, bei bestimmter Krankheit Rückenmarktransplantation nicht mehr zu bezahlen? Wie war das mit den vielen Medikamenten, die Ihre Krankenkasse nicht mehr bezahlt? Kann es sein, dass Ihr Arzt eine anderen Arzt fragen muss, ob er Ihnen ein wichtiges, aber teures Arzneimittel verordnen darf? So steht es im neuen Gesetzesentwurf.
Und so verdreht denkt die Gesundheitsministerin (Zitat): „ Die Gesundheitsreform wird nicht verschoben. Wir brauchen nur mehr Zeit“. Es zeugt von erschreckender Dummheit oder Arroganz, eine solche Aussage uns Bürgern vorzusetzen.
Ca. 80 Mitarbeiter der Ministerialbürokratie haben einen Entwurf für ein Gesetz erarbeitet, der so schlecht war, dass er nach einer Woche bereits erheblich korrigiert werden musste. Und dadurch nicht besser wurde. Von A wie Arbeitgeber über K wie Krankenkassen bis V wie Verdi: keine Zustimmung zu den bisherigen Plänen.
Wann bedient sich die Ministerin endlich der Kompetenz von Fachleuten? Aber nein, dass waren ja schon zu Gerhard Schröders Zeiten nur Lobbyisten. Und vor deren Sachverstand hat die Politik eben Angst, viel Angst. Denn die Kompetenz der Fachleute, die täglich im System – bei den Krankenkassen, in den Arztpraxen, in der Industrie, beim Großhandel, in der Apotheke mit täglich über 3,4 Millionen Menschenkontakten –arbeiten, deren Kompetenz ist bei Politikern nicht gefragt.
Wir, das Team der ALTEN APOTHEKE, wollen für Sie, den Kunden dasein. Mit den Dienstleistungen, die besonders ein kranker Mensch braucht. Und dazu braucht die deutsche Apotheke verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Keine Experimente, keine schlechten Gesetze im Abstand von wenigen Monaten
Für das Team der ALTEN APOTHEKE, zertifiziert für ein gutes Qualitätsmanagementsystem
Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen 11.09.2006
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Aktiv gegen Schlafprobleme |

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Zu wenig oder schlechter Schlaf − viele Menschen erleben das von Zeit zu Zeit und mehr als 10 Millionen Deutsche leiden an einer schweren, behandlungsbedürftigen Schlafstörung. Ursachen können Erkrankungen sein, aber auch Stress, Nervosität, Sorgen und Überlastung. Möglicherweise sind auch ein ungünstiger Tagesrhythmus, fehlende Schlafhygiene oder falsche Vorstellungen vom Schlaf für die nächtlichen Schwierigkeiten verantwortlich.
Grundsätzliches zum Schlaf Die Einschlafphase dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Der Mensch braucht einen Übergang zwischen Wachen und Schlafen: Bis zum letzten Moment arbeiten und aktiv sein, dann ins Bett fallen und einschlafen − das funktioniert nur selten. Sind wir eingeschlafen,wachen wir in der Nacht 28 Mal auf. Allerdings erinnern wir uns daran nur dann, wenn wir anschließend länger als drei Minuten wach sind, wie der renommierte Schlafforscher ProfessorJürgen Zulley festgestellt hat. Durchschnittlich brauchen wir etwa sieben Stunden Schlaf, doch wer sich mit sechs oder neun Stunden wohl fühlt, für den ist diese Zeit genau richtig.
Schlafstörungen Wenn wir hier und da Nächte haben, in denen wir schlecht einschlafen oder nicht durchschlafen, ist das nicht schön, aber normal. Ernsthafte Schwierigkeiten entstehen, wenn ein Schlafproblem chronisch wird. Professor Zulley zufolge haben 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung eine behandlungsbedingte Schlafstörung, das heißt: Mindestens vier Wochen lang ist die Störung jede Nacht vorhanden, der Betroffene fühlt sich am Tag beeinträchtigt. Für alle Schlafprobleme ist das A und O: Ursachenforschung betreiben und, wo möglich, die Gründe für die Schlaflosigkeit beseitigen.
Schlafhygiene: Wichtiges rund um den Schlaf Stellen Sie sicher, dass Sie die für Sie richtige Matratze, das richtige Bett, einen ruhigen Schlafraum haben. Entspannen Sie sich und vermeiden Sie Aufregungen, bevor Sie ins Bett gehen. Damit Körper und Geist sich auf die bevorstehende Schlafzeit einstimmen, können Sie immer gleiche Rituale vor dem Schlafengehen einführen. Auch mäßiger Sport oder ein Spaziergang am Abend können helfen. Übrigens: Fernsehen und Alkohol sind kontraproduktiv.
Schlafmittel Helfen diese Methoden nicht ausreichend, sind Medikamente angezeigt, vor allem um einen Teufelskreis zu durchbrechen. Stark wirksame chemische Arzneistoffe sind verschreibungspflichtig und sollen nur bei chronischen Schlafbeschwerden unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Manche können abhängig machen und dürfen daher nur kurzzeitig angewendet werden. Leichte und vorübergehende Schlafstörungen können Sie selbst behandeln. Dazu ist eine ganze Palette an Produkten rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Geeignet sind vor allem pflanzliche Zubereitungen auf Baldrianbasis oder auch Kombinationen etwa aus Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Melissenblättern oder Passionsblumenkraut. Sie wirken beruhigend, schlafanstoßend und –fördernd und sind im allgemeinen gut verträglich. Die für einen erholsamen Schlaf erforderliche normale Abfolge der verschiedenen Schlafphasen wird durch diese Mittel nicht gestört. Zu beachten ist, dass ihre Wirkung meist nicht sofort einsetzt und das Optimum erst nach einigen Tagen erreicht wird. Auch muss die einzelne Dosis hoch genug sein, um die gewünschte Wirkung entfalten zu können.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
02.09.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Arzneimittel richtig einnehmen |

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Für eine erfolgreiche Behandlung müssen die richtigen Arzneimittel eingesetzt, diese aber auch richtig angewendet werden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Doch kaum von Arzt und Apotheke zu Hause, hat man die Hinweise schon wieder vergessen: Wie die Tabletten einnehmen, wie die Tabletten evtl. teilen, geht das auch bei einer Retardtablette, muss der Antibiotikasaft in den Kühlschrank?
Fragen Sie uns ruhig noch einmal. Wir wollen, dass Ihr Arzneimittel Ihnen auch bestmöglich hilft.
Tabletten und andere feste Arzneiformen wie Dragees oder Kapseln bilden gewissermaßen die Verpackung, in der sich der Wirkstoff befindet. Zusätzlich sind noch Füllstoffe, Hilfsstoffe und Sprengmittel enthalten, die dafür sorgen, dass die Tablette sich nach der Einnahme überhaupt wieder auflöst.
Grundsätzlich empfehlen wir, Tabletten im Stehen oder wenn nicht anders möglich aufrecht sitzend einzunehmen; dazu sollte ein großes Glas Wasser verwendet werden. Kaffee, Tee oder Obstsäfte sind ungeeignet, weil sie mit dem Arzneistoff Wechselwirkungen eingehen können. Dies gilt besonders für Grapefruitsaft.
Wir helfen Ihnen bei allen Fragen rund um das Arzneimittel.
25.08.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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Schutz vor Sonnenbrand |

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Sonne ist lebensnotwendig und fördert unser Wohlbefinden. Doch ein Zuviel birgt auch Gefahren. Fast jeder hat schon einmal einen Sonnenbrand erlitten. Die Verbrennung heilt, der Schmerz geht. Doch die Strahlen hinterlassen ihre Spuren – wenn zunächst auch nicht erkennbar. Mit jedem ungeschützten Sonnenkontakt kommt es, auch in tieferen Hautschichten, zu kleinen Zellschäden, die der Körper nur zum Teil wieder reparieren kann. Im Laufe von Jahren addieren sich die Defekte, bis schließlich als Spätreaktion chronische Lichtschäden wie vorzeitige Hautalterung oder sogar Hautkrebs sichtbar werden. Lassen Sie es nicht dazu kommen!
Gutes Sonnenschutzmittel verwenden Filtersubstanzen nehmen einen Großteil des schädlichen ultravioletten Lichts auf. UV-B-Filter schützen primär die Hautoberfläche vor akutem Sonnenbrand. UVA-Filter verhindern, dass Strahlen in tiefere Regionen eindringen und beugen so den tückischen Spätschäden vor. Da Filter die Strahlendosis nur reduzieren, reichen sie für Kinder und Hautempfindliche oder bei extremer Strahlung nicht immer aus. Produkte mit fein verteilten und kaum sichtbaren mineralischen Partikelchen vermögen die Strahlen nahezu komplett wie ein Schutzschild abzuschirmen. Die Intensität des Schutzes hängt jeweils von der Menge der Mikropigmente ab. Für den Strandurlaub sollte die Zubereitung wasser- und sandfest sein.
Richtigen Lichtschutzfaktor wählen Dafür sollten Sie wissen, wie lange Sie ungeschützt in der Sonne bleiben können, ohne dass sich Ihre Haut rötet. Je nach Hauttyp ist die persönliche Toleranz verschieden. Bei hellhäutigen, sonnenempfindlichen Personen und Kindern (Typ 1) liegt die Eigenschutzzeit nur bei 5 bis 10 Minuten. Mit einem Sonnenschutzmittel lässt sich die maximale Bestrahlungszeit pro Tag verlängern. Diese errechnet sich aus der Eigenschutzzeit multipliziert mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor (LSF). Ein Hauttyp 1 dürfte mit LSF 20 also ca. 100 Minuten in der Sonne bleiben. Bei der Wahl des LSF müssen Sie auch die Intensität der Strahlung berücksichtigen. Hochgebirge, See oder tropische Gebiete erfordern einen höheren Faktor. Je höher der UV-B-Faktor, umso höher sollte auch der UV-A-Schutz sein.
Mittel korrekt anwenden Tragen Sie das Produkt etwa eine halbe Stunde vorher auf, ehe Sie sich der Sonne aussetzen. Die Menge sollte dabei großzügig bemessen sein. Erneuern Sie Ihren Sonnenschutz mehrmals. Dies gilt auch für wasserfeste Mittel nach dem Bad. Beachten Sie, dass Nachcremen die Schutzzeit jedoch nicht verlängert. Vergessen Sie keinesfalls die empfindlichen Lippen, besonders wenn Sie zu Lippenherpes neigen. Bedenken Sie, dass Filtersubstanzen mit der Zeit, vor allem bei Hitze, ihre Schutzwirkung verlieren. Reste von Sonnencreme oder -milch können Sie allenfalls zur allgemeinen Körperpflege aufbrauchen.
Creme, Lotion, Spray oder Gel? Die Darreichungsform richtet sich nach dem Hauttyp und der zu schützenden Körperpartie. Für Gesicht und trockene Bereiche sind fettreiche Cremes geeignet. Sprays oder Lotionen lassen sich besser verteilen und sind daher für größere oder behaarte Areale vorzuziehen. Neigen Sie zu juckenden Hautreaktionen wie der so genannten Mallorca-Akne, sollten Sie nicht nur hohe LSF, sondern auch ein Gel verwenden.
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Quelle: Deutsches Grünes Kreuz
11.08.2006 Rudolf Strunk Apotheker für Offizinpharmazie/Pflegeversorgung Alte Apotheke Recklinghausen
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